Studie zu Impfschutz vor Meningokokken-Erkrankungen zeigt: Große …

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Studie zu Impfschutz vor Meningokokken-Erkrankungen zeigt: Große …

5 min

München (ots) –

Wie eine aktuelle internationale Studie (1) zeigt, wissen Eltern zu wenig über Meningokokken und den möglichen Schutz durch Impfungen. Viele sind zudem nur unzureichend über den Impfstatus ihrer Kinder informiert und wissen nicht, dass es verschiedene Meningokokken-Impfungen gibt.

Nur 28 Prozent der befragten Eltern in Deutschland wissen, dass es verschiedene Meningokokken-Typen und daher verschiedene Impfungen gibt. Viele kennen den Impfstatus ihrer Kinder nicht. Sie glauben, diese seien durch die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) öffentlich für alle empfohlene Standardimpfung gegen Meningokokken C bestmöglich gegen die Bakterien geschützt.

Verfügbare Meningokokken-Impfungen

Neben der Meningokokken-C-Impfung gibt es eine Kombinationsimpfung gegen die Typen ACWY sowie eine Impfung gegen Typ B.(2) Die Kombinationsimpfung gegen ACWY wird aktuell bei gesundheitlicher Gefährdung oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.(3) Für die Meningokokken-B-Impfung liegt bereits eine Impfempfehlung bei geschwächtem Immunsystem, engem Kontakt zu einem Meningokokken-Erkrankten sowie bei Reisen in Risikogebiete vor.(3) Mittlerweile übernehmen aber bereits viele Krankenkassen diese Impfung auf Anfrage ganz oder teilweise.(4) Denn Typ B ist mit knapp 60 % für die meisten Fälle in Deutschland verantwortlich – gefolgt von C, W, Y und A.(5)

Über Meningokokken-Erkrankungen

Meningokokken sind Bakterien, die über Tröpfcheninfektion (z. B. Sprechen, Husten, Küssen) übertragen werden.(6) Babys und Kleinkinder haben aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Immunsystems das höchste Erkrankungsrisiko.(7)

Meningokokken-Erkrankungen sind in Deutschland mit knapp 300 Fällen pro Jahr selten, können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen.(7) Sie können zu einer Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung führen. Bei zehn bis 20 Prozent der Betroffenen kann es zu Folgeschäden wie Taubheit, Lähmungen und notwendigen Amputationen kommen. Bei Kindern können auch Entwicklungsstörungen möglich sein. Bis zu zehn Prozent der Erkrankten versterben trotz intensivmedizinischer Behandlung.(6)

Das Fortschreiten der Erkrankung kann nur mit der rechtzeitigen Gabe eines Antibiotikums aufgehalten werden. Daher sollten sich Eltern frühzeitig über mögliche Impfungen für einen bestmöglichen Schutz gegen Meningokokken informieren.

Mehr Informationen zu Meningokokken-Erkrankungen und Impfungen auch unter www.meningitis-bewegt.de

Über die Studie

Die Studie wurde 2018 online in zehn Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, UK, Griechenland, Australien, Brasilien, Argentinien und USA) mit 2.602 Eltern (oder Erziehungsberechtigten) von Kindern im Alter zwischen zwei Monaten und 20 Jahren (zwischen fünf und 20 Jahren in Italien und Großbritannien und zwischen zehn und 20 Jahren in den USA) durchgeführt. Voraussetzung zur Teilnahme war, dass die Eltern Entscheidungsträger für Impfungen ihrer Kinder sind. Zudem mussten sie sich der Meningokokken-Erkrankungen bewusst sein. Impfstoffskeptische Eltern und Eltern, die in der Werbung, Marktforschung oder der Pharmaindustrie tätig sind, wurden nicht berücksichtigt. Die Stichprobe in jedem Land umfasste 70 Prozent Frauen und 30 Prozent Männer.

NP-DE-BEX-PRSR-190002, 05/19

(1) GSK meningitis parent vaccine awareness survey 2018 (Ref. 2019N402242_00). (2) RKI-Ratgeber Meningokokken: Verfügbar unter: http://ots.de/hQyeKW, Mai 2019. (3) Epidemiologisches Bulletin 34/2018. Verfügbar unter: http://ots.de/J2EjCy. Mai 2019. (4) Übersichten verfügbar unter: http://ots.de/cKcI8R. Mai 2019 (5) Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, https://survstat.rki.de, Stand Epid. Jahrbuch 2018 Fallzahlen gemäß Referenzdefinition; Meldepflicht gemäß IfSG; IME mit Angabe der Serogruppen A, B, C, W und Y 2018, abgerufen am 25.04.2019 (6) BZgA Erregersteckbrief. Verfügbar unter: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/, Mai 2019. (7) RKI Epidemiologisches Bulletin 03/2018: Verfügbar unter: http://ots.de/gaeQ0A, Mai 2019.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG/Andrej Freidich
Textquelle:GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/39763/4287748
Newsroom:GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
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