Artprice: Veranstaltungen rund um die Zweihundertjahrfeier – Gustave …

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Artprice: Veranstaltungen rund um die Zweihundertjahrfeier – Gustave …

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Paris (ots/PRNewswire) – Gustave Courbet wurde am 10. Juni 1819 in Ornans, einer Kleinstadt der französischen Region Franche-Comté, geboren. Ornans beherbergt seit 2030 das Courbet Museum. Am kommenden Montag eröffnet das Museum anlässlich der Zweihundertjahrfeier des Geburtstags dieses bedeutenden Künstlers (mehr im Sinne der Kunstgeschichte als auf den zeitgenössischen Kunstmarkt bezogen…) die Ausstellung mit dem Titel “Yan Pei-Ming face à Courbet” (Yan Pei-Ming versus Courbet”), die Arbeiten des Malers, der The Origin of the World kreierte, zusammen mit Kunstwerken des chinesischen Malers Yan Pei-Ming zeigt, der seit 1980 in Dijon lebt.

www.nachrichten-heute.net:

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Einige der Selbstportraits von Courbet (The Desperate Man, The Wounded Man) und Genreszenen (Burial at Ornans, Bonjour Monsieur Courbet [The Meeting] ) gehören zu den berühmtesten Werken der Kunstgeschichte. Das Werk von Courbet umfasst jedoch vor allem eine große Zahl an Landschafts- und Jagdszenen. Courbet malte zeit seines Lebens ausschließlich was er wirklich malen wollte, getreu seiner Herkunft und generell geprägt von Waldszenen, zerklüfteten Klippen und Meereslandschaften. Das sind auch die Werke, aus denen sich sein Auktionsmarkt hauptsächlich zusammensetzt.

Thierry Ehrmann, Gründer/Geschäftsführer von Artprice: ” Die Malerei von Courbet – manchmal dunkel, manchmal strahlend hell – hat etwas typisch zeitgenössisches an sich. Im Jahr 2014 stellte die Stiftung Beyeler seine Werke zusammen mit denen des Superstars Peter Doig aus, der seine starke Beeinflussung durch Courbet nie verheimlicht hat. Es ist außerdem wohl bekannt, dass Jeff Koons einer seiner größten Bewunderer und Sammler seiner Werke ist.”

Die Arbeit von Gustave Courbet ist seit langem über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und beliebt. Dreizehn der besten Ergebnisse erreichte der Maler in England und in den Vereinigten Staaten, und seinen aktuellen Auktionsrekord – 15,3 Millionen Dollar für Reclining Nude (1862) – erzielte er bei Christie’s New York im Jahr 2015. Ein einmaliger Betrag für ein einzigartiges Werk. Das Werk, das 1943 vom Nazi-Regime beschlagnahmt worden war, kehrte 62 Jahre später zu den Erben von Baron Ferenc Hatvany zurück. Anschließend wurde es zunächst im Rahmen der umfangreichen Retrospektive Gustave Courbet im Grand Palais in Paris und dann (2007/2008) im New Yorker MET ausgestellt.

Doch das o. g. Ergebnis war und ist einzigartig, denn großformatige Arbeiten von Courbet sind bei Auktionen nur äußert selten im Angebot: weniger als 2% seiner Auktionslose erreichen die Millionen Dollar-Grenze. Sein umfangreichstes Marktsegment umfasst Arbeiten im Werte zwischen 10 000 und 200 000 Dollar, zumeist kleine Arbeiten (Öl auf Leinwand), bei denen es sich um Landschaftsbilder handelt, deren Größe unter einem Quadratmeter beträgt. Das Werk von Courbet besteht fast ausschließlich aus Gemälden; nur 20 Zeichnungen und 9 Gravuren wurden seit dem Jahr 2000 bei Auktionen versteigert, gegenüber 352 gemalten Bildern.

Ebenso wie bei den meisten Künstlern aus dem 19. Jh. gilt auch für den Markt von Gustave Courbet, dass er relativ unbeeinflusst von Markteuphorie ist. Doch das war nicht immer so. Seine Preise haben sich in den letzten 30 Jahren nach einer raschen Zunahme in den 1980er Jahren stabilisiert. Die aufeinander folgenden Versteigerungen seines Gemäldes Lisière de forêt (Forest Edge) (1865) – seit seiner Kreation 7 Mal bei Auktionen versteigert – illustriert diese Entwicklung bestens.

– 20. April 1874 – 2 400 französische Francs – Paris – 18. Juni 1917 – 4 500 niederländische Gulden, F. Mueller, Amsterdam – 3. April 1974 – 9 500 Pfund – Sotheby’s London – 28. November 1988 – 110 000 Pfund – Christie’s London – 31. Oktober 2000 – 82 750 Dollar – Sotheby’s New York – 24. Oktober 2006 – 162 000 Dollar – Sotheby’s New York – 8. November 2013 – 118 750 Dollar – Sotheby’s New York

Die Versteigerungsgeschichte der Arbeiten zeigt drei Hauptmerkmale des Markts von Gustave Courbet auf:

1. Eine exponentielle Zunahme seiner Preise vor dem Jahr 1990, gefolgt von einem Zeitraum, der von einer relativen Abnahme bei wechselhaften Preisen geprägt ist. 2. Eine geografische Verlagerung seines Marktes von Europa in die Vereinigten Staaten. 3. Eine progressive Beschleunigung des Marktes bei 43, 57, 12, 12, 6 und 7 Jahren Abstand zwischen den einzelnen Versteigerungen.

Die intensivste Phase der Preissteigerungen entspricht der Spekulationsblase des Impressionismus in den 1980er Jahren, die Wirtschaftsexperten mit der Kaufkraft japanischer Käufer in Verbindung bringen, die den Erwerb von Kunstwerken von der zweiten Hälfte des 19. Jh. bis zum Beginn des 20. Jh. auf europäische Arbeiten konzentrierten. Zu dieser Zeit (am 29. Oktober 1987) erwarb der japanische Sammler Michimasa Murauchi das Werk mit dem Titel Le Chêne de Flagey (The Oak at Flagey) (1864) um 462 000 Dollar bei Sotheby’s in New York. Vor fünf Jahren erwarb das Museum Courbet in Ornans schließlich das Werk, musste jedoch 5,5 Millionen Dollar dafür bezahlen, das zehnfache, verglichen mit dem Preis aus dem Jahr 1987.

The Oak at Flagey ist ein viel größeres Leinwand-Gemälde als Forest Edge (1865), doch der Preisunterschied zwischen den beiden Arbeiten in den späten 1980er Jahren (462 000 Dollar für das erste und 198 000 Dollar für das zweite Werk) war sehr viel kleiner als der in im Jahr 2013 (5,5 Millionen Dollar versus 118,750 Dollar). Glückwunsch an Murauchi zu seinem so großartigen Erwerb im Jahr 1987. Im Jahr darauf war der Preis des Werkes Forest Edge (192 000 Dollar) wahrscheinlich schon von der Spekulationsblase des Impressionismus beeinflusst. In den letzten 30 Jahren war der Preis dieses Werkes durch Schwankungen geprägt, während der des Gemäldes The Oak at Flagey in die Höhe schnellte.

Copyright ©2019 Thierry Ehrmann – www.artprice.com

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Quellenangaben

Textquelle:Artprice.com, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/101616/4291510
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