#Nachrichten #Heute: Hörbuch-Tipp: “Bus 57” von Dashka Slater – Eine …

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#Nachrichten #Heute: Hörbuch-Tipp: “Bus 57” von Dashka Slater – Eine …

4 min

Berlin (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Anmoderationsvorschlag:

“Kriminalgeschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen, sind selten romantisch. Doch gerade diese brechen uns gewöhnlich das Herz.” So kommentierte die New York Times das akribisch recherchierte Buch “Bus 57” der Journalistin Dashka Slater. Sie dokumentiert darin einen schier unglaublichen Vorfall zwischen einem 16-jährigen afroamerikanischen Teenager und einem gleichaltrigen, genderqueeren weißen Jugendlichen. Jessica Martin mit unserem aktuellen Audible-Hörbuch-Tipp.

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Sprecherin: Die Buslinie 57 durchquert auf knapp 18 Kilometern sämtliche Stadtviertel von Oakland, Kalifornien. Im November 2013 fährt auch Sasha mit – ein weißer 16-jährige Privatschüler, der sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlt:

O-Ton 1 (Bus 57, 30 Sek.): Bei der ersten Begegnung ist Sasha still und schüchtern. Sier hat kinnlanges gewelltes Haar, ein blasses rundes Gesicht und dichte dunkle Augenbrauen. Wenn Sasha lächelt, werden siere Augen zu Schlitzen. Sasha trägt eine runde, eulenhafte Brille und sieht einen nicht immer direkt an. Sasha hat das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus, was sier in Gesellschaft manchmal unbeholfen erscheinen lässt.

Sprecherin: Sasha trägt an diesem Tag einen langen weißen Rock und schläft friedlich auf der Rücksitzbank. Der gleichaltrige Afroamerikaner Richard, der mit seinen Freunden unterwegs ist und später zusteigt, sieht das, zündet den Rock an und sucht dann das Weite.

O-Ton 2 (Bus 57, 17 Sek.): Nachdem er aus dem Bus gesprungen war, marschierte Richard mit den Händen in den Hosentaschen davon und versuchte, sich lässig zu geben. Dann hörte er Sashas Schreie. Er blieb stehen, machte auf dem Absatz kehrt und ging zurück. Mit offenem Mund starrte er den Bus an.

Sprecherin: Sasha kommt mit schweren Verbrennungen an den Beinen ins Krankenhaus, wo er mehrfach operiert wird. Richard wird dank Videoüberwachung im Bus schnell von der Polizei als Täter identifiziert, festgenommen und verhört.

O-Ton 3 (Bus 57, 20 Sek.): “Was hast du dir dabei gedacht, als du diesen Rock angezündet hast?” “Nichts.” Das war nur noch geflüstert. “Lag es daran, dass der Junge einen Rock anhatte? Hattest du ein Problem damit?” “Ich weiß es nicht.” “Leute tun Dinge aus einem bestimmten Grund”, sagte der Officer.

Sprecherin: Doch es bleibt bis zur Gerichtsverhandlung offen, ob das nur einer von Richards üblichen derben Scherzen war – oder ob er den Rock vorsätzlich angezündet hat, weil er Menschen wie Sasha hasst. Richards Mutter ist sich aber ganz sicher:

O-Ton 4 (Bus 57, 09 Sek.): “Mein Sohn ist nicht so”, sprudelten die Worte aus ihr heraus. “Ich weiß nicht, warum er es getan hat, und es tut mir leid. Wir sind keine bösen Menschen.”

Abmoderationsvorschlag:

“Bus 57” von Dashka Slater ist eine behutsame Charakterstudie von zwei ganz besonderen Teenagern. Die von Hans Jürgen Stockerl gelesene, ungekürzte Hörbuch-Fassung dieser wahren Geschichte, die am Ende nur Verlierer kennt, gibt’s ab sofort nur bei Audible zum Download. Weitere Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/tipp.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Audible GmbH
Textquelle:Audible GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/56459/4304641
Newsroom:Audible GmbH
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