69% der Elterngeldbezieher tappen in die Steuerfalle

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

69% der Elterngeldbezieher tappen in die Steuerfalle

2 min

————————————————————– Zur Elterngeldstudie http://ots.de/30Sfcn ————————————————————–

www.nachrichten-heute.net:

Berlin (ots) –

Mehr als zwei Drittel der Eltern hat keine Kenntnis darüber, dass der Bezug von Elterngeld die persönliche Steuerlast des Jahres erhöht. Besonders brisant ist das, da das Elterngeld als “steuerfrei” gilt und so durch die Hintertür besteuert wird. Der Progressionsvorbehalt schlägt in diesem Fall zu.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Väter und Mütter werden von der Nachzahlung im Steuerbescheid eiskalt überrascht. Sie tappen in die “Steuerfalle”. Das ist eins der Ergebnisse, worüber die aktuellen Studie des Familienportals https://www.elterngeld.de Aufschluss gibt.

Besonders werden die Bezieher vom sogenannten Basiselterngeld aufgrund der kurzen Bezugsdauer von 12 Monaten durch diese Steuerbelastung getroffen. Ebenso verhält es sich beim Mutterschaftsgeld. Diese Lohnersatzleistung erhalten gesetzlich krankenversicherte Mütter in der Schutzfrist vor und nach der Geburt. Etwas mehr als die Hälfte der StudienteilnehmerInnen gab an, nicht zu wissen, dass das Mutterschaftsgeld wie Elterngeld behandelt wird und somit, durch die Hintertür, der Besteuerung unterliegt.

Das Elterngeld beträgt mindestens 65% des letzten Nettoeinkommens und ist auf 1.800 Euro begrenzt. Mindestens gibt es 300 Euro beim Basiselterngeld, welches Eltern auch ohne vorheriges Einkommen beziehen können. Weiterhin gibt es das Elterngeld Plus. Es ist nur halb so hoch wie das Basiselterngeld, dafür können die Eltern es bis zu 24 Monate erhalten. Hierdurch könnte die Steuerlast etwas abgemildert werden, da sich das Elterngeld auf einen längeren Zeitraum verteilt.

Das Elterngeld gibt es in dieser Form seit 2007. Im Juli 2015 kam das Elterngeld Plus hinzu, die Höhe des Elterngeldes insgesamt, blieb seitdem unverändert. 42% der Befragten reichte das Geld nicht zum Leben. 12% der Teilnehmer beantragten zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel Wohngeld.

Über die Studie: Im Zeitraum vom 07. Juni bis 14. August 2019 nahmen 1.254 Eltern an der Online Elterngeld- und Elternzeitstudie 2019 teil. 93% der Teilnehmer waren Frauen, nur 7% waren Männer. Die Studie ist einsehbar unter: https://www.elterngeld.de/elterngeldstudie/

Quellenangaben

Bildquelle:obs/fabulabs GmbH
Textquelle:fabulabs GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/116734/4370640
Newsroom:fabulabs GmbH
Pressekontakt:Patrick Konrad
fabulabs GmbH
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Telefon: 030-48331204
Email: patrick@fabulabs.de
Presseportal.de

Presseportal.de

Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video.Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe. Internetseite: www.presseportal.de
Presseportal.de
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung.)