Bertelsmann-Studie: Einheitliche Gebührenordnung nur im Einheitssystem möglich

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

Bertelsmann-Studie: Einheitliche Gebührenordnung nur im Einheitssystem möglich

2 min

Berlin (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Die aktuelle Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung “Vergütung ambulanter und ambulant erbringbarer Leistungen” kommentiert PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther:

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 22.10.2019 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

“Die Studie kommt im Kern zu dem Schluss, dass eine einheitliche Gebührenordnung nur Sinn macht, wenn zuvor die gesamte medizinische Versorgung in Deutschland vereinheitlicht wird. Während also viele im linken politischen Spektrum eine einheitliche Gebührenordnung als Voraussetzung für die von ihnen propagierte “Bürgerversicherung” begreifen, sehen es die Gutachter nun geradewegs andersherum. Das erinnert arg an die berühmte Frage vom Huhn und dem Ei, frei nach dem Motto: Was soll zuerst kommen? Dabei ist die Antwort bei Bürgerversicherung und Einheitsgebührenordnung ungleich einfacher: Keines von beiden! Die Zufriedenheit der Bürger mit ihrer medizinischen Versorgung erreicht Spitzenwerte. Da gibt es keine Veranlassung für Radikaloperationen an unserem Gesundheitssystem, das zu den besten der Welt zählt.

Im Koalitionsvertrag heißt es mit Blick auf die Überarbeitung der ärztlichen Gebührenordnungen: “Sowohl die ambulante Honorarordnung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (EBM), als auch die Gebührenordnung der Privaten Krankenversicherung (GOÄ) müssen reformiert werden.” Die von der Bundesregierung eingesetzte Reformkommission ist gut beraten, diesen Auftrag wörtlich zu nehmen und die Spielräume innerhalb der beiden bestehenden Systeme auszuloten.

Eine Blaupause für den GOÄ-Bereich ist dabei im Wesentlichen konsentiert: Unser gemeinsam mit Ärzteschaft und Beihilfe entwickeltes Konzept umfasst den neuesten Stand der Medizin, es ist offen für eine rasche Integration zukünftiger Innovationen und es stärkt die “sprechende Medizin”, also die persönliche Zuwendung der Ärzte zu ihren Patienten. Damit ist es ein gutes Fundament, auf dem der Gesetzgeber noch in dieser Wahlperiode eine umfassende GOÄ-Reform errichten könnte.”

Quellenangaben

Bildquelle:obs/PKV – Verband der Privaten Krankenversicherung e.V./PKV-Verband
Textquelle:PKV – Verband der Privaten Krankenversicherung e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/58188/4390366
Newsroom:PKV - Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Pressekontakt:Stephan Caspary
– Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Glinkastraße 40
10117 Berlin
Telefon 030 / 20 45 89 – 44
Telefax 030 / 20 45 89 – 33
E-Mail stephan.caspary@pkv.de
Internet www.pkv.de
Twitter www.twitter.com/pkv_verband
Presseportal.de

Presseportal.de

Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video.Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe. Internetseite: www.presseportal.de
Presseportal.de