Fragen des Alltags: Macht Bargeld krank?

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Fragen des Alltags: Macht Bargeld krank?

3 min

Baierbrunn (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Anmoderationsvorschlag: Münzen und Bargeld haben wir jeden Tag in der Hand. Da kann man sich leicht vorstellen, wieviel Keime sich auf dem Bargeld befinden. Ob man davon auch krank werden kann, dazu Petra Bröcker:

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Sprecherin: Sie heißen Staphylococcus aureus, Staphylococcus epidermis oder auch Mikrococcus luteus. Hinter den Namen verbergen sich Keime, die häufig an Bargeld kleben. Auch an anderen Orten lauern sie, sagt Konstanze Faßbinder von der Apotheken Umschau:

O-Ton Konstanze Faßbinder 17 sec.

“Tatsächlich konnten Wissenschaftler mehrere Tausend Arten von Bakterien und Pilzen nachweisen. Besonders auf kleinen Scheinen und Münzen, die schon lange im Umlauf sind. Man muss aber sagen, dass die Dichte auf Bargeld ähnlich hoch ist wie auf Türgriffen in der öffentlichen Toilette zum Beispiel oder auf Haltestangen in Bussen, U-Bahnen oder S-Bahnen.”

Sprecherin: Stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind die Erreger, die wir täglich aufs Neue an den Händen haben?

O-Ton Konstanze Faßbinder 17 sec.

“Die meisten der nachgewiesenen Arten sind für Gesunde harmlos und kommen teilweise ohnehin auf der Haut vor. Wenn aber jemand zum Beispiel mit keimbelasteten Händen in Hackfleisch greift, da kann es explosionsartige Vermehrungen geben. Das Hack muss dann gleich gegessen oder erhitzt werden, sonst kann es zu akuten Vergiftungen kommen.”

Sprecherin: Ein wirksamer Schutz gegen Infektionen oder Vergiftungen ist gründliche Hygiene:

O-Ton Konstanze Faßbinder 19 sec.

“Der beste Tipp ist ganz alt, das ist regelmäßiges Händewaschen. Zirka dreißig Sekunden lang und natürlich auch vor und nach dem Essen. Das macht man am besten, indem man wirklich alle Hand- und Fingerpartien gründlich einseift, dann abspült und abtrocknet. Da ist auch in einer Studie nachgewiesen, dass das Risiko für Atemwegsinfekte um mehr als die Hälfte sinkt.”

In anderen Ländern geht man teilweise ganz anders mit Bargeld um, schreibt die Apotheken Umschau. In Japan zum Beispiel desinfizieren Geldautomaten das Bargeld, bevor es ausgegeben wird. Am wenigsten mit Keimen belastet ist im internationalen Vergleich australisches Geld.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen/vPlainpicture
Textquelle:Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/52678/4399915
Newsroom:Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen
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