“Nachtcafé: Sterben – wie damit leben?”

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

“Nachtcafé: Sterben – wie damit leben?”

6 min

Baden-Baden (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Michael Steinbrecher spricht u. a. mit Sabine Mehne, die ihr Leben durch Sterbefasten selbstbestimmt beenden möchte / Freitag, 25.10.2019, 22 Uhr, SWR Fernsehen

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Kaum etwas ist mit so vielen Fragen und Ängsten verbunden wie das Sterben. Gleichzeitig wird wenig darüber gesprochen und die Auseinandersetzung mit dem Tod wird verdrängt. Nimmt es den Menschen die Angst, wenn sie sich frühzeitig mit dem Tod beschäftigen? Das Testament schreiben, eine Patientenverfügung aufsetzen, die eigenen Wünsche für die Bestattung und Trauerfeier festlegen – vor allem den Angehörigen wird damit eine große Last von den Schultern genommen. Viele mussten bereits erleben, wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren oder haben Angehörige beim Sterben begleitet. Was bedeutet diese Erfahrung für den eigenen Blick auf das Sterben? Wie erleben es Menschen, die beruflich vom Tod umgeben sind? Schauen Palliativmediziner, Sterbe-begleiter und Pfleger im Hospiz mit weniger Sorge auf das Sterben und auf den eigenen Tod? Darüber spricht Michael Steinbrecher mit seinen Gästen im “Nachtcafé: Sterben – wie damit leben?” am Freitag, 25. Oktober, 22 Uhr, im SWR Fernsehen.

Die Gäste im “Nachtcafé”:

Sabine Mehne möchte ihr Leben durch Sterbefasten selbstbestimmt beenden Selbstbestimmt sterben – darauf bereitet sich Sabine Mehne konkret vor. Die Spätfolgen einer schweren Krebserkrankung veränderten ihr Leben so tiefgreifend, dass die lebensfrohe Frau beschloss: Sollte sie das Leid eines Tages nicht mehr ertragen, wird sie mit dem Sterbefasten beginnen. So hat sie inzwischen alles vorbereitet, um bald ihre letzte Reise anzutreten: “Wenn man keine Angst mehr vor dem Tod hat, dann hat man auch keine Angst mehr vor dem Leben.”

Stefanie Gillbricht musste lernen, mit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter zu leben Wie sehr sie ihre Mutter liebte, merkte Stefanie Gillbricht erst, als es zu spät war. Sie war 19, als ihre Mutter vor zwei Jahren unerwartet verstarb. In Trauer und Schmerz mischten sich auch Selbstvorwürfe, nicht früher für ein besseres Verhältnis gesorgt zu haben. Der Verlust führte der jungen Frau schmerzhaft vor Augen, wie knapp die gemeinsame Zeit ist: “Ich habe danach vielen Leuten gesagt, was ich für sie fühle. Das waren Dinge, die mir früher nie über die Lippen gekommen wären.”

Walter Schulte spielt seit dem Tod seiner Frau ehrenamtlich für Hospizbewohner Klavier Um seiner todkranken Frau im Hospiz eine Freude zu machen, setzte sich der passionierte Pianist Walter Schulte kurzerhand ans Klavier und spielte für sie. Seit ihrem Tod vor drei Jahren beschenkt der 84-Jährige nun jeden Freitag die Bewohner eines Bochumer Hospizes mit seiner Musik und ermöglicht ihnen unbeschwerte Stunden: “Ein Arzt sagte einmal zu mir: ‘Herr Schulte, sie machen mir die Patienten durch die Musik wieder gesund. Zwar nicht körperlich, aber seelisch.'”

Rahel Cramatte begleitete ihre dreijährige Tochter beim Sterben Talina war erst drei Jahre alt, als Rahel Cramatte erfuhr, dass ihre Tochter an einer seltenen und lebensbedrohlichen Erbkrankheit leidet. Nach langwierigen und qualvollen Behandlungen entschieden die Eltern schließlich, ihre kleine Tochter nach Hause zu holen, damit sie im Familienkreis sterben kann. Eine Erfahrung, für die Rahel Cramatte heute dankbar ist: “Ich bin froh für Talina, dass sie gehen konnte. Sie ist weiter ein Teil unserer Familie, auch wenn sie nicht mehr da ist.”

Dr. Georg Pieper ist als Psychotherapeut tätig Auch wenn sich in den letzten Jahren einiges getan hat, ist für den Psychotherapeuten Dr. Georg Pieper klar, dass die Menschen sich noch immer viel zu wenig mit den Themen Sterben und Tod auseinandersetzen. “Es ist wie bei allen Dingen, die uns Angst machen. Aber wenn wir uns mit dem Sterben konkret beschäftigen, wird der erste Baustein gelegt, ein Stück Akzeptanz zu entwickeln. Denn den Tod müssen wir ja alle akzeptieren.”

“Nachtcafé” – anspruchsvoller Talk auf Augenhöhe Das “Nachtcafé” ist seit Jahrzehnten eine der erfolgreichsten Talkshows im deutschen Fernsehen. Jeden Freitagabend begrüßt Moderator Michael Steinbrecher Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, darunter auch Prominente und Experten, um sich gemeinsam mit ihnen mit einem Thema auseinanderzusetzen.

“Nachtcafé: Sterben – wie damit leben?” am Freitag, 25. Oktober 2019, 22 Uhr im SWR Fernsehen

Weitere Informationen unter: http://swr.li/nachtcafe-sterben-wie-damit-leben

Fotos über www.ARD-Foto.de

Quellenangaben

Bildquelle:obs/SWR – Südwestrundfunk
Textquelle:SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7169/4411116
Newsroom:SWR - Südwestrundfunk
Pressekontakt:Grit Krüger
Tel. 07221 929 22285

grit.krueger@SWR.de

Presseportal.de

Presseportal.de

Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video.Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe. Internetseite: www.presseportal.de
Presseportal.de