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Kommentar zur neuen digitalen Lehrer-Arbeitsplattform “Logineo NRW”

Bielefeld (ots) – Wäre es nicht so traurig, man könnte sich vor Lachen ausschütten: Nordrhein-Westfalen ist es gelungen, im Jahr 2019 eine digitale Arbeitsplattform für Lehrer einzurichten, die tatsächlich funktioniert. Und das, obwohl doch gerade einmal 30 Jahre seit der Erfindung des Internets vergangen sind. Nun können auch Lehrer datenschutzkonform Gruppenbotschaften verschicken und elektronische Kalender führen. Boah, ey! Das wird die Cyberkids bestimmt beeindrucken!

Ach ja, einen Haken gibt es noch: Die meisten Lehrer in NRW haben gar keinen dienstlichen Computer. Die schöne, neue Cyberwelt bleibt also Privatvergnügen. Oder, wie es die Lehrerverbände sehen: private Last. Denn für den Schutz der Daten seiner Schützlinge ist jeder Lehrer selbst verantwortlich. Die Begeisterung wird groß sein!

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Damit kein Missverständnis entsteht: Die Digitalplattform ist eine gute Sache, auch wenn sie viel zu spät kommt. Doch zur Digitalisierung der Schulen gehört mehr. Wie wird der Lernstoff der Zukunft vermittelt? Welche Kulturtechniken müssen bewahrt, welche neu geübt werden? Fragen, deren Beantwortung überfällig ist.

Quellenangaben

Textquelle:Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/66306/4451401
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