POL-WI-KvD: Pressemeldung der Polizeidirektion Wiesbaden

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POL-WI-KvD: Pressemeldung der Polizeidirektion Wiesbaden

10 min

Polizeimeldungen

01.12.2019 – 14:56

Wiesbaden (KvD) – Polizeipräsidium Westhessen

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Wiesbaden (ots)

1. Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Wiesbaden, B 417 / Hupfeldweg, 29.11.2019, 15:05 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung B417 (Platter Straße) / Hupfeldweg entstand am Freitagnachmittag ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Zudem wurde ein Beteiligter leicht verletzt. Ein 55-jähriger Mann aus Aarbergen wollte mit seinem Mercedes aus dem Hupfeldweg nach links auf die Bundesstraße in Richtung Taunusstein Neuhof abbiegen. Hierbei übersah er den von links kommenden Pkw, dessen 49-jähriger Fahrer aus Bischofsheim einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Zum Glück wurde der Mann in seinem Volvo nur leicht verletzt, der Unfallverursacher blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand jedoch Totalschaden. Die Straße musste für ca. 1 ½ Stunden teilweise gesperrt werden.

2. Pärchen flüchtet nach Unfall und wehrt sich bei Festnahme

Kastel, Steinern Straße / Ludwig-Wolker-Straße, 29.11.2019, 22:41 Uhr

Am späten Freitagabend prallte ein silberner Opel Corsa in der Steinern Straße gegen einen geparkten Anhänger und fuhr dann einfach weiter. Als das Fahrzeug und die mutmaßlichen Nutzer durch die Polizei angetroffen wurden, wehrten sie sich gegen die Festnahme. Zeugen beobachteten das Fahrzeug, wie es aus der Ludwig-Wolker-Straße auf die Steinern Straße fuhr und dort gegen den Anhänger prallte. Der Anhänger wurde durch die Wucht des Aufpralls auf eine Grünfläche geschleudert, der Pkw schleuderte ebenfalls über die Grünfläche und kam auf einem dahinterliegenden Rad-/Fußweg zum stehen. Anschließend sei das Fahrzeug jedoch sofort weggefahren, hierbei hat es dann auch noch einen Blumenkübel gerammt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und die Beamten wurden schon wenige Minuten später im Römerfeld fündig, wo das schwer beschädigte Mietfahrzeug in einem Wendehammer stand. Eine 20-jährige Frau und ihr ebenfalls 20 Jahre alter Freund wurden schnell als Nutzer des Fahrzeuges ermittelt. Da beide unter Alkoholeinfluss standen, wurde bei ihnen eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der hierfür erforderlichen Festnahme wehrte sich der Mann, versuchte einen der Polizisten zu schlagen und beleidigte die Beamten noch. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt, bei ihrem Freund war das nicht notwendig, er hat keinen. Da noch nicht eindeutig geklärt ist, wer das Fahrzeug beim Unfall fuhr, sucht die Polizei dringend weitere Zeugen. Sie werden gebeten sich unter 0611 / 3452440 beim 2. Polizeirevier zu melden.

3. Mann schießt in Erbenheim mit Schreckschusswaffe herum

Erbenheim, Breckenheimer Weg, 29.11.2019, 16:45 Uhr

Am Freitagnachmittag schoss ein 26-jähriger Mann vor einem Wohnhaus im Breckenheimer Weg mehrfach in die Luft, Anwohner alarmierten daraufhin die Polizei, die mit einem Großaufgebot anrückte. Zeugen beobachteten den 26-jährigen Mann, wie er vor einem Mehrfamilienhaus mit einer Faustfeuerwaffe umherlief, mehrfach in die Luft schoss und das Haus betrat. Der Mann konnte durch die Polizei zügig ermittelt werden. Nach telefonischer Kontaktaufnahme ließ er sich nach etwas mehr als einer Stunde widerstandslos festnehmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurde auch die Waffe gefunden, es handelte sich um eine Schreckschusswaffe. Warum er umherschoss ist nicht bekannt, gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

4.Unbekannter sprüht Reizgas in Gaststätte

Biebrich, Bunsenstraße, 30.11.2019, 03:58 Uhr

Am frühen Samstagmorgen sprühte ein unbekannter Mann plötzlich und unvermittelt Reizgas in eine Gaststätte in der Bunsenstraße und flüchtete sofort. Zwei Personen erlitten leichte Atemwegsreizungen. Gegen 03:58 Uhr befanden sich nur noch ein Gast und eine Bedienung in der Gaststätte, als plötzlich die Tür geöffnet wurde. Ein Mann sprühte dann sofort wortlos ein Reizgas in den Gastraum und rannte dann auch gleich weg. Der Täter war mit einem Schal vermummt und konnte wie folgt beschrieben werden. Er soll ende 20 und ca.180cm groß sein. Er hatte schwarze Haare und war mit einer dunklen Jacke, sowie einer dunklen Hose bekleidet. Zeugen, die diese Person dort oder in der Nähe gesehen haben, werden gebeten sich unter 0611/3452540 beim 5. Polizeirevier zu melden.

5. 23-jähriger von drei Männern ausgeraubt

Wiesbaden, Richard-Wagner-Straße, 30.11.2019 04:20 Uhr

Auf dem Weg zu seinem Fahrzeug wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden ein 23-jähriger Mann aus Heidelberg in der Richard-Wagner-Straße von drei Männern ausgeraubt. Der Mann hatte den Abend zunächst mit einem Bekannten im kleinen Spiel verbracht und habe dort rund 1500 Euro gewonnen. Die beiden feierten anschließend noch zusammen in einer Gaststätte in der Schwalbacher Straße und aßen am Michelsberg noch einen Döner. Von dort ging der Mann alleine zu Fuß zu seinem Fahrzeug. In der Sonnenberger Straße bemerkte er dann drei Männer, die ihm bereits am Michelsberg aufgefallen waren und ihm scheinbar folgten. Diese drei drängten ihn in der Richard-Wagner-Straße schließlich in einen Hauseingang und forderten seine Geldbörse. Aus dieser nahmen sie sich dann das komplette Bargeld, inklusive des Kasinogewinns und flüchteten dann in Richtung Sonnenberger Straße. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Die Täter sollen im Alter von 20-25 Jahren sein und “orientalisch” ausgesehen haben. Der Haupttäter sei ca. 190 groß, habe einen Bartansatz und kurze schwarze Haare, die beiden anderen sollen ca. 170 cm groß gewesen sein. Zeugen werden gebeten sich unter 0611 / 3450 bei der Polizei zu melden.

6. Mehrere Personen schlagen sich in steckengebliebenen Aufzug

Wiesbaden Coulinstraße, 01.12.2019, 02:20 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren mehrere Personen in einem defekten Fahrstuhl gefangen. Die Anspannung wuchs dermaßen an, dass sie schließlich aufeinander einschlugen und einem Mann noch das Handy weggenommen wurde. Nach einem gemeinsamen Abend in der Wiesbadener Innenstadt gingen drei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren zu ihrem im Parkhaus Coulinstraße abgestellten Fahrzeug. Sie stiegen in einen Aufzug, mit ihnen eine Gruppe von 5-7 jungen Männern. Der Lift blieb jedoch stecken. Nach einigen Minuten begann sich die Stimmung im Aufzug zu kippen und wurde zunehmend aggressiv. Schließlich kam es innerhalb der größeren Gruppe zu Beleidigungen, die in einer Schlägerei mündeten. Letztlich prügelten sich alle Personen im Aufzug. Als sich zwanzig Minuten später die Tür öffnete und alle den Aufzug verlassen hatten, stellte der 23-jährige aus der kleineren Gruppe fest, dass sein Smartphone weg ist. Er forderte daher die anderen Personen auf, es ihm wiederzugeben. Die meisten liefen wortlos davon, aber ein 19-jähriger aus Neuwied schlug ihm mit einer Glasflasche gegen den Kopf und flüchtete. Er wurde noch vom Geschädigten und seinen Freunden verfolgt und konnte in der Walramstraße durch die erst um 03:04 Uhr herbeigerufene Polizei festgenommen werden. Das Smartphone hatte er nicht dabei, es wurde bisher nicht gefunden. Alle anderen Personen aus dem Aufzug waren bei Eintreffen der Polizei bereits in alle Himmelsrichtungen verschwunden.

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Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11815/4455429