Neues AOK-Gesundheitsbudget kommt an – 46.000 Neukunden wechselten zur Gesundheitskasse: AOK …

Dortmund (ots) – Die AOK NORDWEST setzt ihre erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum fort: Ab 1. Januar 2020 bleibt der Zusatzbeitrag stabil bei 0,9 Prozent. Das beschloss heute einstimmig der AOK-Verwaltungsrat in seiner Sitzung in Dortmund. Außerdem wurde der Etat für 2020 mit einem Gesamtvolumen von 10,8 Milliarden Euro für die Krankenversicherung verabschiedet. “Mit unserem im Branchenvergleich geringen Zusatzbeitrag und den vielen Mehrleistungen sind wir künftig noch attraktiver für alle gesetzlich Krankenversicherten”, sagte AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. Allein in diesem Jahr entschieden sich über 46.000 neue Mitglieder für die größte gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein. Ein wesentlicher Grund für diesen deutlichen Mitgliederschub nannte Ackermann die Einführung des neuen AOK-Gesundheitsbudgets Anfang des Jahres mit zahlreichen Zusatzleistungen.

“Wir haben in den vergangenen Jahren stets vorausschauend und erfolgreich gewirtschaftet. Deshalb können wir unseren attraktiven Zusatzbeitrag trotz deutlich steigender Kosten im Gesundheitswesen stabil halten”, betonte Georg Keppeler, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter. Der Gesamtbeitragssatz der AOK NORDWEST ab 1. Januar 2020 beträgt unverändert 15,5 Prozent und setzt sich aus dem bundesweit für alle Krankenkassen gültigen allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 0,9 Prozent zusammen. Mit ihrem geringen Zusatzbeitrag liegt die AOK NORDWEST deutlich unter der Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit, das den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für das nächste Jahr auf 1,1 Prozent festgelegt hatte.

Auch Johannes Heß, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter, hob hervor, dass die AOK über stabile Finanzen verfügt. “Der verabschiedete Haushalt ist solide kalkuliert und berücksichtigt auch künftige Ausgabensteigerungen. Damit ist und bleibt die AOK ein verlässlicher Partner für die Versicherten und Arbeitgeber gleichermaßen”, so Heß. Die AOK-Verwaltungsratsspitze kritisierte, dass die Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren deutlich teurer werde und die Ausgaben und Einnahmen in der Gesetzlichen Krankenversicherung weiter auseinanderdriften. Die von der Koalition auf den Weg gebrachten Gesetze verursachen zusätzliche Mehrbelastungen von jährlich mindestens zehn Milliarden Euro. Diese müssen die Beitragszahler tragen, also Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Rentner. Fraglich ist aber immer noch, ob und wann die versprochenen Verbesserungen in der Versorgung überhaupt spürbar bei den Versicherten ankommen”, so Keppeler. Hinzu komme, dass die Berliner Gesetzgebung darauf abziele, regionale Gestaltungsräume und die Kompetenzen der Selbstverwaltung immer weiter durch bundesweite Vorgaben einzuengen. “Das ist der falsche Weg. Gute Versorgung wird vor Ort organisiert, nicht in Berlin”, betonte Heß.

AOK-Vorstandschef Ackermann kündigte an, dass die AOK NORDWEST auch künftig ihren Versicherten ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mit vielen Zusatzleistungen, einen kundennahen Service und innovative Versorgungsformen biete. Mit der Einführung des individuellen Gesundheitsbudgets von bis zu 500 Euro Anfang dieses Jahres können alle AOK-Versicherten weitere exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehört die professionelle Zahnreinigung, Osteopathie, Reiseschutzimpfungen oder Sonderleistungen bei Schwangerschaft.

Außerdem plant die AOK NORDWEST, ihre digitalen Kommunikationskanäle weiter auszubauen und moderne Lösungen für eine schnelle und mobile Kommunikation im Sinne des Kunden zu schaffen. Schon heute nutzen mehrere tausend Versicherte die Angebote des Online-ServiceCenters www.meine.aok.de.

AOK NORDWEST im Profil

Die AOK NORDWEST mit Sitz in Dortmund zählt mit 2,9 Millionen Versicherten (davon 2,2 Millionen in Westfalen-Lippe und fast 700.000 in Schleswig-Holstein) zu den zehn größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Das Haushaltsvolumen beläuft sich auf 10,8 Milliarden Euro. Über 95 Prozent der geplanten Ausgaben werden direkt in die Gesundheit der Versicherten investiert.

Quellenangaben

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