Polizeimeldungen

PP Ravensburg: Pressemeldungen aus dem Landkreis Ravensburg

Polizeimeldungen

15.01.2020 – 15:31

Polizeipräsidium Ravensburg

Landkreis Ravensburg (ots)

Ravensburg

15.000 Euro Schaden bei Auffahrunfall

In der Ulmer Straße ist am Dienstagmittag ein Porsche auf einen Mercedes aufgefahren. Bei dem Unfall entstand Sachschaden.

Um die Mittagszeit verließ der Unfallverursacher mit seinem Porsche die B32, um auf der Ulmer Straße in Richtung Weingarten weiter zu fahren. Wegen eines Lastwagens, der im Bereich einer Baustelle zum Abladen angehalten hatte, bildete sich ein Rückstau. Der 59-jährige Porschefahrer war kurz unaufmerksam, reagierte auf den Stau zu spät und fuhr einem Mercedes ins Heck. An dem Porsche entstand ein Schaden in Höhe von zirka 12.000 Euro. Den Schaden am Mercedes schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro. Beide PKW konnten wegen der erheblichen Beschädigungen nur noch zur Seite fahren, um den Weg frei zu machen. Sie mussten später abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.

Ravensburg

Windschutzscheibe vereist – Verkehrsinsel übersehen

Am Dienstagmorgen hat ein Autofahrer auf der B30 wegen seiner zugefrorenen Windschutzscheibe die Orientierung verloren und ist in Höhe eines Möbelhauses über eine Verkehrsinsel gefahren. Dabei verletzte er sich leicht.

Der 36-Jährige fuhr gegen 6.25 Uhr auf der Friedrichshafener Straße stadtauswärts. Weil er erst eine kurze Fahrstrecke zurückgelegt hatte, wurde seine Sicht durch eine erneute Vereisung der Frontscheibe derart beeinträchtigt, dass er auf Höhe des Möbelhauses die Verkehrsinsel nicht erkannte und darüber fuhr. Bei dem unsanften Aufprall riss unter anderem die Ölwanne, Betriebsstoffe liefen aus. Der Fiatfahrer verletzte sich leicht. Ein Rettungsteam brachte ihn zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. An dem Fiat Punto entstand Sachschaden in Höhe von zirka 2500 Euro. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Zur Bindung der ausgelaufenen Betriebsstoffe waren Bauhofmitarbeiter im Einsatz.

Weingarten

Ertappter Ladendieb wirft Beute weg

Am Dienstagmittag, gegen 13.30 Uhr, ist in der Karlstraße ein Dieb dabei beobachtet worden, wie er vor einem Modehaus vier Jacken von einem Ständer nahm und mit seiner Beute Richtung Rathaus flüchtete. Eine aufmerksame Mitarbeiterin des Bekleidungsgeschäfts schrie dem Mann lauthals hinterher, worauf er das Diebesgut fallen ließ und sich aus dem Staub machte. Die vier Jacken hatten einen Gesamtwert von 219 Euro. Der Tatverdächtige ist zirka 35 Jahre alt, hat ein rundliches Gesicht und einen Dreitagebart. Er trug eine Schildmütze. Bekleidet war er mit einer grauen Steppjacke. Das Polizeirevier Weingarten ermittelt wegen des Diebstahls und sucht Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Täter geben kann, wird gebeten, sich zu melden (Telefon 0751 803 6666).

Kißlegg

Auffahrunfall A96 (Ergänzungsmeldung)

Wie bereits gestern berichtet, ist bei einer Karambolage auf der A96, zwischen den Anschlussstellen Kißlegg und Wangen Nord, ein Auto mit drei weiteren Fahrzeugen zusammengestoßen. Entgegen der gestrigen Berichterstattung sind, neben der Frau, noch zwei weitere Unfallbeteiligte verletzt worden. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 66.000 Euro.

Zur Unfallzeit war auf dem betroffenen Streckenabschnitt in Fahrtrichtung Lindau eine Baustelle eingerichtet, die die rechte Fahrspur blockierte. Wegen der Fahrbahnverengung und der damit verbundenen einspurigen Verkehrsführung stockte der Verkehr. Gegen 10.30 Uhr fuhren ein Wohnmobil und zwei Personenkraftwagen hintereinander auf der Überholspur. Die 59-jährige Frau am Steuer des Wohnmobils und die beiden PKW-Fahrer bremsten wegen der Verengung bis zum Stillstand ab. Von hinten kam auf dem rechten Fahrstreifen ein Opel Insigna. Dessen Fahrer wechselte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die linke Spur. Der 39-Jährige erkannte den Stau erst spät und musste deswegen eine Vollbremsung einleiten. Trotzdem konnte er eine Kollision nicht mehr verhindern. Der Opel prallte zunächst gegen einen am Stauende stehenden Audi SQ5, den es infolge des heftigen Aufpralls von der Autobahn schob. Danach streifte der PKW die Mittelleitplanke, bevor er gegen den weiter vorne haltenden Skoda stieß. Die Wucht des Zusammenstoßes reichte aus, um den Skoda gegen das bereits beschriebene Wohnmobil zu drücken. Die beiden Insassen des Audi, darunter die Frau, und der Skodafahrer erlitten bei dem Unfall zum Glück nur leichtere Verletzungen. Alle Drei wurden notärztlich versorgt und danach vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 66.000 Euro. Außer dem Wohnmobil mussten alle am Unfall beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Leutkirch im Allgäu

Dieb sprengt Zigarettenautomat

Mit einem noch nicht identifizierten Sprengkörper hat sich ein unbekannter Dieb zwischen Sonntag und Dienstag im Leutkircher Ortsteil Haselburg einen Zigarettenautomaten zugänglich gemacht. Durch den bei der Detonation entstandenen Druck wurden Plastikteile so beschädigt, dass der Täter einige Zigarettenschachteln herausnehmen konnte. Der Münzbehälter war ebenfalls ramponiert. Es gelang nach Feststellung der Tat nicht, den Automaten mit Schlüssel zu öffnen, weil das Gehäuse zu stark deformiert war. Deswegen ist bislang noch nicht klar, was der Dieb genau gestohlen hat. Auch zum entstandenen Sachschaden ist noch keine Aussage möglich.

Leutkirch im Allgäu

Aufgefahren – Frau leicht verletzt

Bei einem Auffahrunfall in der Poststraße ist am Dienstagvormittag eine 53-jährige Autofahrerin leicht verletzt worden.

Gegen 10.45 Uhr bremste die Frau ihren Suzuki vor einer Querungshilfe ab. Das erkannte der Fahrer des ihr nachfolgenden Mercedes zu spät und fuhr von hinten auf. Bei dem Aufprall verletzte sich die 53-Jährige leicht. Es entstand Sachschaden in Höhe von zirka 2000 Euro.

Isny im Allgäu

Opel streift Renault in Fahrbahnmitte – Junge Frau leicht verletzt

Auf der L320 zwischen Beuren und Friesenhofen haben sich am Dienstagmorgen ein Opel Meriva und ein Renault Twingo gestreift. Die Renaultfahrerin verletzte sich leicht.

Gegen 7.15 Uhr fuhr der 62-jährige Opelfahrer auf der Landstraße in Richtung Friesenhofen. In der Linkskurve kurz vor der Abzweigung der Verbindungsstraße nach Haubach kam ihm der Renault Twingo entgegen. Sowohl er als auch die 18-jährige Lenkerin des Kleinwagens fuhren zu weit in der Fahrbahnmitte, so dass sich die beiden PKW im Vorbeifahren streiften. Während der 62-Jährige seinen Opel auf der Straße abbremsen konnte, kam die junge Frau nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Dabei verletzte sie sich leicht. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die 18-Jährige und brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Am Opel entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Der Twingo war nach dem Unfall derart demoliert, dass die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden (zirka 5.000 Euro) ausgeht.

Bad Waldsee

Linksabbieger zu spät erkannt – zwei Leichtverletzte bei Auffahrunfall

An der Einmündung der Steinstraße in die Biberacher Straße ist am Dienstagnachmittag ein VW Golf auf einen wartenden Skoda aufgefahren. Beide Fahrer, eine Frau und ein Mann, wurden leicht verletzt.

Gegen 16.10 Uhr hielt der 34-jährige Skodafahrer an der Einmündung an, um von der Biberacher Straße aus nach links in die Steinstraße abzubiegen. Die Fahrerin des ihm nachfolgenden Volkswagens erkannte den Linksabbieger zu spät und prallte mit ihrem VW Golf wuchtig gegen die Heckpartie ihres Vordermannes. Die Unfallverursacherin und ihr Unfallgegner erlitten bei der Kollision leichte Verletzungen. Der VW Golf war nicht mehr fahrbereit und musste deswegen abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 5.500 Euro.

Wangen

Geschwindigkeitskontrolle auf der A96

Beamte des Verkehrsdienstes Kißlegg führten am Dienstagnachmittag in der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr auf der A96 im Bereich der Argentalbrücke in südlicher Fahrtrichtung eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle durch. In dem Zeitraum wurden insgesamt 2.300 Fahrzeuge gemessen, von denen 251 (etwa 10,9 %) zu schnell unterwegs waren und nun mit einem Bußgeld rechnen müssen. Spitzenreiter war ein Pkw, der mit 228 km/h die Messstelle passierte, obwohl die Höchstgeschwindigkeit auf dem Streckenabschnitt auf 120 km/h beschränkt ist. Dessen Fahrer sowie zehn weitere Fahrzeuglenker erwartet neben der Geldbuße zusätzlich ein Fahrverbot.

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Presseportal Blaulicht

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