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Ob Autobauer oder Bierbrauer – jede Branche hat einen Reputationschampion

Hamburg (ots) – Was haben die Automarke Jaguar und die Beck’s Brauerei mit dem Helmholtz Zentrum München und dem Staatstheater Hannover gemeinsam? Sie alle genießen in Deutschland den besten Ruf aller Unternehmen ihrer jeweiligen Branche. Das zeigt die Studie “Höchste Reputation”, für die das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Focus Money die Reputation der 5.000 größten Unternehmen in Deutschland mithilfe einer Social-Listening-Analyse untersucht hat. 1.283 Unternehmen aus 270 Branchen schneiden im Auge der Öffentlichkeit im Hinblick auf ihren wirtschaftlichen Erfolg, Nachhaltigkeit, Qualität der Produkte und Dienstleistungen, Performance ihres Top-Managements sowie ihrer Attraktivität als Arbeitgeber so gut ab, dass sie mit einem Siegel für “Höchste Reputation” ausgezeichnet wurden.

Hinter Jaguar verdienten sich acht weitere PKW-Marken ein Siegel für ihren guten Ruf. Darunter finden sich mit BMW auf Platz drei und Porsche auf Platz sechs allerdings nur zwei deutsche Traditionsmarken. Platz zwei errangen zum Beispiel die südkoreanischen Kia Motors. Wer auch bei der Bereifung Wert auf einen guten Ruf des Herstellers legt, greift zu Reifen von Pirelli oder Michelin.

Renommierte Forschung

Das Helmholtz Zentrum München genießt die höchste Reputation unter den Forschungsinstituten in Deutschland. Hervorgegangen aus der Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF), vollzog das Institut vor zwölf Jahren einen radikalen Richtungs- und Imagewechsel und legt seinen Focus seither als Helmholtz Zentrum auf die Erforschung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Allergien und chronischer Lungenerkrankungen und deren Zusammenhang mit Umwelteinflüssen. Sechs weitere Forschungsinstitute wurden für ihren guten Ruf ebenfalls mit einem Siegel geehrt, darunter das Forschungszentrum Jülich und das auf Polar- und Meeresforschung spezialisierte Alfred-Wegener-Institut aus Bremerhaven.

Kultur & Kelche

Auch unter den Bierbrauern qualifizierten sich neun Unternehmen für das Siegel “Höchste Reputation”. Neben Beck’s können sich unter anderem Veltins, Krombacher sowie die zur Dr. August Oetker KG gehörenden Brau und Brunnen Brauereien über die Auszeichnung freuen. Aus Deutschlands größter privater Brauereigruppe kommen so bekannte und beliebte Markenbiere wie Jever und Schultheiss. Im Bereich Theater und Konzerthäuser genießen neben dem Staatstheater Hannover die Hamburgische Staatsoper und das Theater und Philharmonie Essen den besten Ruf.

Hintergrundinformationen

Für die Studie “Höchste Reputation” wurden 438 Millionen deutsche und deutschsprachige, öffentliche Online-Quellen inklusive Social Media im Zeitraum vom 1. März 2019 bis zum 28. Februar 2020 nach Nennungen der 5.000 größten Unternehmen in Deutschland durchsucht. 15,7 Millionen Fundstellen wurden anschließend mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz analysiert und die Nennungen der Unternehmen den fünf reputationsrelevanten Themenfeldern Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Produkte und Services, Management- sowie Arbeitgeber-Performance zugeordnet und einer Sentiment-Analyse im Hinblick auf eine positive, neutrale oder negative Tonalität unterzogen.

Die Reputation der Unternehmen wurde anhand der Ergebnisse zunächst für die fünf Reputationsdimensionen einzeln bestimmt und anschließend zu einem Gesamtwert für jedes Unternehmen zusammengefasst. Die Bewertung erfolgt dabei branchenspezifisch auf einer Index-Skala von 0 bis 100 Punkten. Das jeweils reputationsstärkste Unternehmen einer Branche erhielt 100 Punkte und setzt damit das Benchmark für alle seine Wettbewerber, deren Leistung im Verhältnis zum Branchenprimus auf dieser Skala abgebildet wird. Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche mindestens 67 Punkte in der Gesamtwertung erreichten, qualifizierten sich für die Auszeichnung mit einem Siegel für “Höchste Reputation”. Insgesamt gelang dies 1.283 Unternehmen aus 270 Branchen – von Abrechnungsdienstleister über Maschinen- und Anlagenbau bis Zusatzstoffe für Lebensmittel.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.imwf.de

Quellenangaben

Textquelle: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/65649/4668714
Newsroom: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Pressekontakt: Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 111
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OTS: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

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