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Nachhaltigkeit: Gute Geschäfte mit gutem Ruf

Hamburg (ots) – Verbraucher und Investoren erwarten von Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur, dass sie finanziell stabil aufgestellt sind, sondern auch, dass sie schonend mit natürlichen Ressourcen umgehen, soziale Verantwortung beweisen und hohen ethischen Standards gerecht werden. Kurz: Dass sie nachhaltig handeln. Dadurch wird Nachhaltigkeit zu einem der wichtigsten Wettbewerbsvorteile im Markt. Voraussetzung dafür ist, dass diese Nachhaltigkeitsbestrebungen auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Um zu ermitteln, welchen Firmen dies erfolgreich gelingt, hat das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Focus Money die Nachhaltigkeits-Reputation von 20.000 Unternehmen in Deutschland mithilfe einer Social-Listening-Analyse untersucht. 1367 dieser Unternehmen aus 333 Branchen schnitten bei der Untersuchung so gut ab, dass sie für ihren guten Ruf mit dem Siegel “Deutschlands Beste – Nachhaltigkeit” ausgezeichnet wurden.

Vier Anbieter von Babynahrung qualifizierten sich für ein Siegel: Milupa, Bebivita und Milasan folgen hier auf den Branchenprimus Hipp, der bereits seit Jahrzehnten auf Zutaten aus Bio-Anbau setzt. Eine wirtschaftlich kluge Entscheidung: Laut einer Analyse der Münchner Management-Beratung Biesalski & Company erzielt Hipp 13,2 Prozent seines Umsatzes durch seine exzellente Nachhaltigkeitsreputation. Dadurch beschert der gute Ruf im Hinblick auf Nachhaltigkeit Hipp zusätzliche Einnahmen von mehr als 48 Millionen Euro pro Jahr.

Nachhaltig über die Wolken

Lediglich drei in der Bundesrepublik aktive Fluggesellschaften werden von der deutschen Öffentlichkeit als besonders nachhaltig erlebt – und nur eine davon hat hier auch ihren Stammsitz. Denn neben Singapore Airlines und Qatar Airways qualifizierte sich die Deutsche Zeppelin-Reederei aus Friedrichshafen am Bodensee für ein Siegel.

Starker Nachhaltigkeitswettbewerb bei Spielzeug und Haushaltsgeräten

Andere Branchen bieten mehr Unternehmen mit einer exzellenten Reputation für Nachhaltigkeit auf. So führt zum Beispiel Lego eine Gruppe von 14 ausgezeichneten Spielzeug-Herstellern an. Im Bereich Haushaltselektrogeräte konnten sich sogar 17 Unternehmen für das Siegel “Deutschlands Beste – Nachhaltigkeit” qualifizieren. Branchenprimus ist hier Haier Deutschland, Experte für Haushaltsgroßgeräte.

Hintergrundinformationen

Die Studie “Deutschlands Beste – Nachhaltigkeit” des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung untersucht im Auftrag von Focus Money die Online-Reputation von 20.000 Unternehmen in Deutschland in Bezug auf ihre ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit mithilfe einer Social-Listening-Analyse.

Dazu wurden 59 Millionen Nennungen der untersuchten Unternehmen zwischen dem 01. April 2019 und dem 31. März 2020 aus 438 Millionen deutschen und deutschsprachigen, öffentlichen Internet-Quellen inklusive Social Media mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz analysiert. Neuronale Netze ordneten die Nennungen der Unternehmen den drei Themenfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit zu und teilten sie in einer Sentiment-Analyse in positive, neutrale oder negative Tonalität ein.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte abschließend branchenspezifisch auf einer Index-Skala von 0 bis 100 Punkten. Der jeweils Branchenbeste erhielt 100 Punkte und setzt damit das Benchmark für alle anderen untersuchten Unternehmen innerhalb der gleichen Kategorie. Unternehmen der gleichen Branche, die im Erhebungszeitraum mindestens 20-mal genannt wurden und mindestens 60 Punkte erreichen konnten, wurden mit dem Siegel “Deutschlands Beste – Nachhaltigkeit” ausgezeichnet. Insgesamt gelang dies 1367 Unternehmen aus 333 Branchen.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.imwf.de

Quellenangaben

Textquelle: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/65649/4671250
Newsroom: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Pressekontakt: Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
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OTS: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

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