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LBS-Immobilienspiegel: Weiter steigende Preise in Mecklenburg-Vorpommern – Schwerin hat höchste …

Potsdam (ots) – Der Immobilienmarkt ist auch in Mecklenburg-Vorpommern von steigenden Preisen geprägt. Das ist das Ergebnis der Studie “Markt für Wohnimmobilien 2020” der Landesbausparkassen. Die höchsten Preise für gebrauchte Eigenheime werden in der Landeshauptstadt verlangt. Der hier am häufigsten genannte Wert für ein frei stehendes Ein- oder Zweifamilienhaus liegt bei 400.000 Euro. Das sind 150.000 Euro mehr als noch vor fünf Jahren. Teuer wird es für Hauskäufer auch in der Rostock. Dort kostet ein Haus 350.000 Euro. In Stralsund und Neubrandenburg liegt der Standardpreis bei durchschnittlich jeweils 250.000 Euro.

“Unser aktueller Kaufpreisspiegel bestätigt den Aufwärtstrend bei den Preisen in den meisten größeren Städten Mecklenburg-Vorpommerns. So sind nicht nur in der Landeshauptstadt die Angebotspreise in den letzten fünf Jahren um 60 Prozent gestiegen. Allein im letzten Jahr waren es hier 14 Prozent. In Rostock stiegen die Preise um 70.000 Euro, in Stralsund um 65.000 Euro”, erklärt Winfried Ebert, Mitglied des Vorstandes der LBS Ost. Wegen der günstigen Zinsen sei die Nachfrage nach Eigenheimen besonders hoch und weit größer als das Angebot in den größeren Städten. Das wirke sich auch auf die Preise in den “Speckgürteln” der Städte aus, beschreibt der LBS-Chef. So werden in Bad Doberan durchschnittliche Preise von 225.000 Euro erzielt. Das sind 35.000 Euro mehr als im Vergleichszeitraum 2015.

Auf den nachfolgenden Plätzen der Preisskala in Mecklenburg-Vorpommern folgen die Städte Waren/Müritz mit Eigenheimpreisen von 240.000 Euro (+ 65.000 Euro), Greifswald und Neustrelitz mit 230.000 Euro sowie Wismar und Ribnitz-Damgarten mit 220.000 Euro. Günstige Eigenheimpreise findet man in Güstrow mit 180.000 Euro, Boizenburg/Elbe mit 165.000 Euro, Hagenow mit 155.000 Euro, Demmin mit 150.000 Euro sowie in Ludwigslust, wo man den Hauskauf bereits mit 140.000 Euro verwirklichen kann.

Die Immobilienspiegel ist um eine erste Einschätzung zu den möglichen Auswirkungen der Virus-Pandemie auf den Immobilienmarkt ergänzt.

Die Immobilienfachleute gehen davon aus, dass Corona und die Folgen weitere Preisschübe verhindern. Flächendeckend und in allen Segmenten von Baugrundstücken über gebrauchte Einfamilienhäuser bis hin zu neuen Wohnungen und Reihenhäusern wird von stabilen Preisen bis zum Herbst ausgegangen.

Mit einer Zunahme des Angebotes wird in keinem der abgefragten vier Segmente gerechnet. Die allgemeine Tendenz lautet: konstant bis leicht abnehmend. Die Objektbeschaffung werde laut der Immobilienexperten schwieriger, Notverkäufe zeichnen sich nicht ab. Von einer ansteigenden Nachfrage gehen die Marktkenner derzeit nicht aus. Stattdessen sehen sie vorübergehend einen leichten Rückgang, bestenfalls gleichbleibendes Niveau.

Das Zusammenspiel von leicht verknapptem Angebot und leicht nachlassender Nachfrage könnte Deutschland flächendeckend zu einer Atempause in der Immobilienpreisentwicklung verhelfen. Anfang des Jahres gingen die Experten noch von einem nahezu ungebrochenen Aufwärtstrend aus.

Allerdings könnte das Eigenheim schon bald wieder stärker in den Fokus rücken. Vielen Menschen sei infolge der Corona-Erfahrungen deutlich bewusst geworden, welch unschätzbaren Wert ein eigener Garten haben kann. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden generell wieder steigt.

Die Daten stammen aus dem neuesten Preisspiegel der Landesbausparkassen. Er gibt ein umfassendes Bild über die Wohnungsmarktsituation. Grundlage hierfür und die Einschätzungen zur weiteren Marktentwicklung ist eine jährliche Umfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften (LBSI). Die aktuellen Kaufpreise für neue und gebrauchte Wohnimmobilien in 1.040 Städten sind auch online unter www.lbs-mfw.de (http://www.lbs-mfw.de) einsehbar. Die kostenlose Broschüre kann schriftlich beim LBS-Versandservice, Stichwort “Immobilienmarkt 2020”, Werner-von-Siemens-Str. 13, 53340 Meckenheim, per Mail über lbs@druckcenter.de und www.lbs.de/service/s/broschueren_5/index.jsp (http://www.lbs.de/service/s/broschueren_5/index.jsp) bestellt werden.

Quellenangaben

Textquelle: LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/107633/4678490
Newsroom: LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG
Pressekontakt: Ariane Greiner
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