Welche Hilfsangebote für die Gesundheit nutzten Menschen im Lockdown?

Koblenz (ots) – Von Online-Sprechstunde und Corona-Hotline

Ab Mitte März stand in Deutschland Corona-bedingt fast alles still: Kontaktverbot, geschlossene Schulen, Einzelhandel und Gastronomie auf Lieferservice beschränkt, Homeoffice oder Kurzarbeit für viele, keine Feste und Konzerte, und vieles mehr. Das Leben war auf das Notwendigste beschränkt. Was nicht sein musste, ließ man bleiben. Das bedeutete für viele: Doppelbelastung, Stress, Zukunftsängste, Einsamkeit. Die Debeka, der größte private Krankenversicherer in Deutschland, hat ausgewertet, wie passende Hilfsangebote genutzt wurden.

Online-Sprechstunde

Die Angst, sich mit Corona infiziert zu haben, ist das eine. Dazu gibt es viele Fragen. Das andere ist, dass sich viele auch bei anderen Beschwerden vor einem Besuch in der Arztpraxis scheuen aus Sorge, sich dort anzustecken. Was also tun? Telemedizin-Angebote sind in der Corona-Zeit bei vielen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherern deutlich ausgebaut worden. Die Debeka ist mit ihren 2,4 Millionen Privatversicherten hierfür ein repräsentatives Beispiel. Sie bietet ihren Krankenvollversicherten bereits seit 2017 – zunächst als Pilotprojekt in Baden-Württemberg – eine Alternative zum persönlichen Aufsuchen der Praxis an: einen Arztbesuch per Videotelefonat. Deutlich angestiegen ist die Nachfrage nach der ärztlichen Videosprechstunde im März und April. Deren Anzahl hat sich im März im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht. Von Februar bis Juli haben sich drei Mal so viele Versicherte wie im selben Zeitraum 2019 von einem Arzt via Bildschirm behandeln lassen.

Corona-Hotline

Seit Ende März ermöglicht die Debeka ihren Versicherten eine Corona-Hotline. Hier beantworten medizinische Fachkräfte Fragen rund um den Virus. Die meisten Anrufer wollten eine Einschätzung aktueller Symptome: Zum Beispiel hatten sie Erkältungssymptome und wollten wissen, ob ein Corona-Test Sinn macht. Andere planten eine Reise: Wie ist die Gefährdungslage? Was passiert, wenn ich mich dort infiziere? Was ist bei einer Quarantäne im Ausland zu beachten? Wie komme ich bei einem Ausbruch wieder nach Hause? Der dritthäufigste Fragebereich drehte sich um das Thema Risikogruppe: Was muss ich als älterer Mensch oder mit Vorerkrankungen beachten? Was kann ich im Alltag unbesorgt tun, was sollte ich unbedingt vermeiden? Kann ich zum Erscheinen am Arbeitsplatz gezwungen werden? Die medizinischen Fachkräfte sichten täglich neue Studien, Daten und Expertenempfehlungen, wodurch sie individuell beraten können.

Hilfe bei körperlichen Beschwerden

Welche Folgen könnte die gegenwärtige Lebenssituation haben? Es liegt nahe, dass das improvisierte Homeoffice manchen Menschen Rückenprobleme bereitet. Denn wer hat schon einen ergonomischen Arbeitsplatz zu Hause? Der ein oder andere kämpft jetzt sicherlich mit Schlafstörungen, wenn nicht gar mit seelischen Belastungen. Doch nicht jeder möchte deswegen eine Arztpraxis aufsuchen. Schließlich heißt das Gebot immer noch “möglichst wenige soziale Kontakte”. Die entsprechenden Versorgungsprogramme der Debeka mit kontaktlosen Angeboten wie Telefon-Coaching oder Online-Unterstützungsangeboten für ihre Krankenvollversicherten wurden im Lockdown im gleichen Umfang genutzt wie im Vorjahr, allerdings sind sie recht neu und Erhebungen daher noch nicht aussagekräftig genug. Versorgungsprogramme gibt es unter anderem in den Bereichen Atemwege, Schlafstörungen, Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie psychische Erkrankungen. Mehr Informationen gibt es unter: www.debeka.de/progesundheit (http://www.debeka.de/progesundheit).

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