Gauselmann Gruppe schaffte Dank Auslandsgeschäft auch 2019 ein Umsatzplus

Espelkamp (ots) – Bevor der Lockdown zu einer wirtschaftlichen Vollbremsung in Deutschland führte, lag die Gauselmann Gruppe eindeutig auf Erfolgskurs. So schloss das familiengeführte Unternehmen aus Espelkamp das Geschäftsjahr 2019 trotz schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen mit einem Umsatzplus von 6,7 Prozent ab. Alle Gruppenfirmen erzielten dabei einen addierten Umsatz von 3,42 Milliarden Euro. Ohne Innenumsatz wurde nach 2018, mit 2,41 Milliarden Euro, in 2019 ein voll konsolidierter Umsatz von 2,58 Milliarden erzielt. “Ein tolles Ergebnis, das in erster Linie der Einsatzfreude und der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschuldet ist – und dafür möchte ich mich herzlich bedanken”, erklärt Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzende Paul Gauselmann. Mit der positiven Entwicklung vor der Corona-Krise ging auch ein Anstieg der Beschäftigten einher: Die Mitarbeiterzahl stieg um 451 Arbeitsplätze auf insgesamt 13.846 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

2019 manifestierte sich ein Trend, der sich in den vergangenen Jahren bereits abgezeichnet hatte: Das Auslandsgeschäft wurde für die Gauselmann Gruppe immer wichtiger. Mehr als 60 Prozent des Umsatzes erwirtschafteten die Spielemacher außerhalb des Heimatlandes. “Die Umsätze im Ausland sind vor Corona kontinuierlich gestiegen. Das hat die Abhängigkeit von unserem Kernmarkt Deutschland verringert, in dem sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen leider seit Jahren verschlechtert haben”, erläutert Paul Gauselmann. Immer neue Restriktionen sorgen dafür, dass es zu massiven Abwanderungen der Spielgäste in unlimitierte oder sogar zumeist illegale Angebote, zum Beispiel im Internet oder in Hinterzimmern kommt, wo Jugend- und Spielerschutz nicht mehr greifen. Damit können wir den gesetzlich formulierten Auftrag, den natürlichen Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete Bahnen zu lenken, oft nicht mehr bedarfsgerecht erfüllen.

Erfreulich war, dass vor Ausbruch der Pandemie das wirtschaftliche Eigenkapital der Gauselmann Gruppe weiter gewachsen ist. So ist die Kapitaldecke um 10,7 Prozent – sprich um 108 Millionen Euro – auf 1,116 Milliarden Euro und damit auf eine Eigenkapitalquote von 66,4 Prozent gestiegen. Die hohe Eigenkapitalquote war ein sichtbares Zeichen der nachhaltigen Unternehmensstrategie, die auf kontinuierliche Investitionen und einen langfristigen Geschäftserfolg setzt. “Das kam uns insbesondere in der Phase des Lockdowns sehr zugute. Dadurch konnten wir, trotz der europaweiten Schließung unserer 800 Spielstätten, der vielen hundert Sportwettshops und der zehn deutschen Spielbankstandorte und den Casinos auf Kreuzfahrtschiffen, den Focus auf den vollen Erhalt der fast 14.000 Arbeitsplätze im Unternehmen legen”, betont Paul Gauselmann.

Besondere Freude bereitet dem Firmenpatriarchen die Tatsache, bald den 4.000 Jubilar ehren zu können. Denn so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnten in der Geschichte des Unternehmens bislang für 10, 25, 30, 40 und 45 Jahre ausgezeichnet werden. Insgesamt kommen die Geehrten damit auf 58.350 Jahre Betriebszugehörigkeit zur Gauselmann Gruppe. Allein im Monat August konnte der Vorstandsvorsitzende 18 Mitarbeitende für mehr als 25-jährige Treue ehren. “Diese ausgeprägte Identifikation mit dem Unternehmen macht mich schon ein bisschen stolz. Mir war es immer wichtig, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen – und es freut mich, dass das offenbar der Fall ist”, so der Firmenpatriarch.

Das wird auch von offizieller Seite immer wieder bestätigt: So wird das Tochterunternehmen MERKUR Casino regelmäßig von einem der größten deutschen Nachrichtenmagazine als “Top nationaler Arbeitgeber” ausgezeichnet. Bestnoten erhält die Unternehmensgruppe auch für die hochwertige Ausbildung und die vielfältigen Karrierechancen.

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