Österreich: Schrankenlos und schneller unterwegs mit digitalen Streckenmauttickets

München (ots) – Die Zeiten der großen Staus vor den Mautstellen Gleinalm und Bosruck auf der A 9 in Österreich gehören ab sofort der Vergangenheit an. Es wurden nicht nur die Spurbreiten vergrößert (von 2,30 auf 3 Meter), sondern auch ein neues, digitales Mautsystem mit zwei schrankenlosen Spuren eingeführt, die einen höheren Verkehrsfluss und damit eine rasche Passage ermöglichen.

Die neuen Spuren sind grün gekennzeichnet. Für die Nutzung wird entweder ein digitales Streckenmautticket für eine Einzelfahrt oder eine Jahreskarte benötigt. Die Einzelfahrt bleibt dabei ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig. Die Jahreskarte ist ab dem Tag der ersten Gültigkeit 365 Tage lang gültig. Die Einzelfahrt Gleinalm kostet 9,50 Euro, die Einzelfahrt Bosrucktunnel 5,50 Euro, das Pyhrn-Gesamtticket (Gleinalm und Bosruck) gibt es für 15 Euro.

In Österreich kann man inzwischen nahezu komplett auf digitale Mauttickets umstellen, das bedeutet kein Anhalten mehr an der Mautstelle, der Kauf ist vor Reiseantritt möglich und die Bezahlung vor Ort entfällt.

Die digitale Vignette ist allerdings nichts für Kurzentschlossene, denn Kunden haben in Europa bei jeder Bestellung online oder telefonisch das Recht, innerhalb von zwei Wochen vom Kauf zurückzutreten. Dazu wird mit drei Tagen Postlaufzeit gerechnet, und deshalb ist die digitale Vignette erst ab dem achtzehnten Tag nach dem Kauf gültig.

Wer die digitalen Mautkarten allerdings in einer ADAC Geschäftsstelle erwirbt, muss keine Wartezeit einrechnen: Denn beim Direktkauf entfällt die gesetzliche Sperrfrist, und die Vignette ist sofort gültig. Beim Kauf der digitalen Vignette wird das Kfz-Kennzeichen erfasst und an Kontrollpunkten identifiziert. Zur Sicherheit gibt es eine Bestätigung in Papierform. Die digitalen Streckenmauttickets für die Pyhrnautobahn sind ebenfalls im Vorverkauf erhältlich.

Die digitale Streckenmaut gibt es außerdem für Brenner- und Tauernautobahn, Arlbergstraße und Karawankentunnel (Richtung Süd). Diese Mautstrecken kosten extra, unabhängig von der Vignette – sparen aber Zeit. Nutzer der digitalen Streckenmaut können die Mautstelle bequem und ohne Anhalten passieren. Sie ist auf allen geöffneten Mautspuren gültig, außer auf der Go-Spur. Die ist weiterhin ausschließlich für Fahrzeuge über 3,5 t reserviert, Verstöße werden mit Geldstrafe geahndet.

Alle Informationen zu Vignetten, Preisen, Ausnahmeregeln und den Top-Ten-Ausreden der Mautsünder sind unter https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/news/reise-unterwegs/vignetten-2020/ zu finden.

Produktangebot

Neben den digitalen Vignetten für Österreich haben die ADAC Geschäftsstellen auch die klassischen Klebevignetten für Österreich, Tschechien, Slowenien und die Schweiz im Portfolio. Diese kann man auch im Internet unter www.adac-shop.de (https://www.adac-shop.de/Vignetten/) sowie telefonisch unter 0800 5 10 11 12 bestellen.

Im Online-Shop oder in den ADAC Geschäftsstellen sind zudem vergünstigte Tickets für folgende Strecken erhältlich:

Felbertauernstraße: Das 2-Fahrten-Ticket für PKW kostet 20 Euro, für Motorräder 18 Euro.

Großglockner Hochalpenstraße: Pkw-Tageskarte für 32 Euro, Motorrad-Tageskarte für 23,50 Euro oder das Vier-Touren-Ticket für 35,50 Euro.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 28 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2018 hatte die ADAC SE rund 3500 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,142 Mrd. Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von 108,0 Mio. Euro.

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Quellenangaben

Bildquelle: obs/ADAC SE/ASFINAG
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