Polizeimeldungen

PP Ravensburg: Weitere Meldungen aus dem Landkreis Ravensburg

Polizeimeldungen

15.09.2020 – 17:31

Polizeipräsidium Ravensburg

Landkreis Ravensburg (ots)

Ravensburg

Drogen in Wohnung aufgefunden

Wegen Handels mit Cannabis hat sich ein 18-Jähriger zu verantworten, dessen Wohnung Beamte des Polizeireviers und des Verkehrsdienstes am Montagabend durchsuchten. Nach dem Hinweis eines Zeugen, der zuvor deutlich den Geruch von Marihuana aus der Wohnung wahrgenommen hatte, suchten die Polizisten den jungen Mann zuhause auf und durchsuchten mit dessen Einverständnis die Wohnung. Hierbei stießen sie nicht nur auf rund 380 Gramm Marihuana, das teilweise verkaufsgerecht portioniert war, sondern auch auf nahezu 2.300 Euro Bargeld, das vermutlich aus dem Verkauf von Drogen stammt. Ferner deuteten eine größere Tüte mit Streckmittel und eine Feinwaage darauf hin, dass der 18-Jährige das Rauschgift nicht nur zum Eigenbedarf besaß. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde bei dem Tatverdächtigen die Entnahme einer Blutprobe veranlasst.

Ravensburg

Nach hohem Schaden geflüchtet

Noch Zeugen sucht die Polizei zu einer Verkehrsunfallflucht, die ein unbekannter Fahrzeuglenker am Montagvormittag gegen 10.50 Uhr in der Lortzingstraße begangen hat. Der Unbekannte streifte die komplette linke Fahrzeugseite eines nur für wenige Minuten am linken Fahrbahnrand abgestellten VW Passat Kombi und verursachte dabei beträchtlichen Sachschaden von rund 5.000 Euro. Ohne sich um den Fremdschaden zu kümmern, suchte der Verursacher das Weite. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ravensburg, Tel. 0751/803-3333, in Verbindung zu setzen.

Weingarten

Bei Computerbetrug 5.000 Euro erbeutet

Opfer von Betrügern ist vergangene Woche eine 60-jährige Frau in Weingarten geworden. Diese hatte am Donnerstag einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters der Sicherheitsabteilung ihres Geldinstituts erhalten, der ihr mitteilte, Unregelmäßigkeiten auf dem Konto festgestellt zu haben. Da bei der Geschädigten die richtige Nummer ihrer Bank angezeigt wurde, wähnte sie sich zunächst in Sicherheit. Der unbekannte Täter versicherte ihr, dass die Versuche, von ihrem Konto Geld zu transferieren durch die Sperrung ihres Kontos verhindert werden konnte. Nur einen Tag später meldete sich der Unbekannte erneut und teilte der 60-Jährigen mit, dass erneut versucht worden sei, Geld von ihrem Konto zu transferieren. Als die Frau um ein persönliches Gespräch mit ihrem Bankberater bat, sicherte ihr der Betrüger zu, diesen zu unterrichten, damit er sie zurückrufe. Nachdem dies nicht passierte, schöpfte die Geschädigte Verdacht, rief selbst bei ihrem Geldinstitut an und musste feststellen, dass sie betrogen worden war. Letztlich hatten die Täter bereits vor den Anrufen mit zwei Überweisungen insgesamt 5.000 Euro vom Konto der 60-Jährigen transferiert und noch weitere Transaktionen durchführen wollen. Wie sich herausstellte, hatte die Geschädigte Ende August eine Sofortüberweisung getätigt, die sie nicht über das Online-Banking ihrer Bank, sondern über eine externe Plattform vornahm. Bei diesem Vorgang wurden vermutlich die Kontaktdaten der Frau von den Betrügern abgegriffen und für die betrügerischen Geldtransfers benutzt. Die Anrufe des angeblichen Bankmitarbeiters dienten lediglich dazu, um Zeit zu gewinnen und das Opfer in Sicherheit zu wiegen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ravensburg
Markus Sauter
Telefon: 0751 803-1010
E-Mail: ravensburg.pp@polizei.bwl.de
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Presseportal Blaulicht

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