Dicke Luft! – Richtig lüften gegen das Virus

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Berlin (ots) – Anmoderationsvorschlag: Mindestabstand, Maskenpflicht und Plexiglasscheiben! Im Kampf gegen das Corona-Virus gibt es verschiedene Maßnahmen, damit sich so wenig Menschen wie möglich infizieren. Eine besondere Rolle spielt dabei die Luft. Denn wie wir alle mittlerweile wissen, wird das Virus unter anderem durch die sogenannten Aerosole – also, winzig kleine Partikel – übertragen. Und die können gerade in Innenräumen ein Problem werden. Regelmäßiges Lüften ist deshalb extrem wichtig. Doch das sorgt gerade in den kühleren Monaten schnell für dicke Luft im Team. Wie man ein gesundes, frisches Raumklima schafft und ob zum Beispiel Klimageräte oder Luftreiniger sinnvoll sind, weiß mein Kollege Mario Hattwig.

Sprecher: Die Übertragung des Corona-Virus Sars-CoV-2 kann über Tröpfchen erfolgen, die zum Beispiel beim Sprechen ausgeatmet werden, erklärt Dr. Simone Peters vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

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O-Ton 1 (Dr. Simone Peters, 15 Sek.): “Dabei bleiben extrem kleine Tröpfchen, die sogenannten Aerosole, längere Zeit in der Luft und reichern sich an. Dann verteilen sie sich großflächig im Raum und die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung steigt auch über größere Entfernungen. Durch Lüften wird die belastete Luft einfach wieder verdünnt und die Virenkonzentration sinkt.”

Sprecher: Am besten ist es, über weit geöffnete Fenster oder Türen zu lüften.

O-Ton 2 (Dr. Simone Peters, 13 Sek.): “Wenige Minuten Stoßlüften ist besonders gut, konkret zwischen drei und zehn Minuten je nach Jahreszeit. In Büros sollte das mindestens einmal stündlich erfolgen, in Besprechungsräumen, wo mehrere Personen sind, mindestens alle 20 Minuten.”

Sprecher: Luftreinigung über Filter oder Behandlung mit zum Beispiel Ozon sind übrigens nur bedingt eine Alternative. Denn:

O-Ton 3 (Dr. Simone Peters, 16 Sek.): “Für SARS-CoV-2 braucht man allerdings spezielle Filter, sogenannte HEPA-Filter. Bei der Luftbehandlung wiederum muss man beachten, dass, je nach Methode, eventuell in der Luft andere Stoffe entstehen, die man auch nicht haben möchte. Das größte Problem ist aber, dass Luftreiniger Umluftgeräte sind.”

Sprecher: Und so wird eben keine Frischluft von außen in den Raum geführt und manche Geräte werden im Zweifelsfall auch noch zu kleinen Virenschleudern. Deshalb gilt in Epidemiezeiten immer:

O-Ton 4 (Dr. Simone Peters, 18 Sek.): “Viel Frischluft hilft viel und trotz allem die AHA-Regeln nicht vergessen! Also: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. In den App-Stores finden Sie übrigens die CO2-App des Instituts für Arbeitsschutz und der Unfallkasse Hessen. Die ist auch kostenlos und errechnet für jeden Raum und jede Raumbelegung die richtigen Lüftungsintervalle und erinnert auch akustisch ans Lüften.”

Abmoderationsvorschlag: Alle Informationen rund um das Thema Lüften und den Link zur CO2-App finden Sie auch im Internet unter DGUV.de

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Quellenangaben

Textquelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/65320/4710125
Newsroom: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressekontakt: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
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