Peru: Keine Profite auf Kosten von COVID-19-Erkrankten

standard
Beitragsbild vergrößern

Freiburg (ots) – Caritas international und weitere Organisationen appellieren an die soziale Verantwortung der Unternehmen – Offener Brief an die Firma Linde

Produzenten medizinischer Produkte dürfen aus der Corona-Krise keine unangemessenen Profite ziehen, fordern Caritas international als Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, die Informationsstelle Peru, Misereor und die Erzdiözese Freiburg sowie weitere 30 Nichtregierungsorganisationen und Partnerschaftsgruppen. Die Unternehmen müssen vielmehr ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und dürfen nicht, beispielsweise durch ihre Preispolitik, soziale Ungleichheiten in den Gesellschaften vertiefen. “Ungeachtet ihrer finanziellen Möglichkeiten, müssen alle Menschen die Chance haben, die Corona-Krise unbeschadet zu überstehen”, fordert Claudio Moser, Referatsleiter für Lateinamerika und Europa von Caritas international.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 27.10.2020 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Die Darstellung der Produkte wurde mit dem Plugin AAWP umgesetzt.

Besonders im Blick ist dabei die deutsch-amerikanische Firma Linde, die medizinischen und industriellen Sauerstoff weltweit herstellt und verkauft. In einem Offenen Brief appellieren Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, die Informationsstelle Peru und die anderen Unterzeichner an das Unternehmen, die Versorgung der peruanischen Bevölkerung mit medizinischem Sauerstoff zu verbessern und vor allem für alle Betroffenen wirtschaftlich erschwinglich zu machen.

Trotz eines frühen Lockdowns ist Peru eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen lateinamerikanischen Länder. Am 18. September 2020 waren nach offiziellen Angaben 744.400 Menschen mit dem Virus infiziert. 31.051 Menschen sind an oder wegen des Virus gestorben. Die Infektionsrate ist mit 2.268 Infizierten pro 100.000 Einwohner*innen amerikaweit die zweithöchste, die Sterblichkeitsrate mit 95 Toten pro 100.000 Einwohner*innen mittlerweile die höchste weltweit.

Neben vielen anderen Problemen liegt dies auch an dem großen Mangel an medizinischem Sauerstoff, den dafür notwendigen Geräten und den extrem hohen Preisen für Sauerstoff. Peruanische Krankenhäuser müssen Patientinnen und Patienten nach Hause schicken, weil sie keine oder zu wenig Sauerstoffgeräte und Sauerstoff haben. Claudio Moser: “Dann müssen die Familien selbst Sauerstoff besorgen, um eine einfachste Beatmung zu ermöglichen. Und dies zu Preisen, die sich die Menschen vielfach nicht leisten können.” Laut Berichten kostet eine 10-Kubikmeter-Flasche umgerechnet 42 Euro. Zwei solcher Flaschen brauchen schwer an Covid-19 Erkrankte jeden Tag. Das macht rund 560 Euro pro Woche – das Doppelte des monatlichen Mindestlohns in Peru.

Seit 2010 schreibt das peruanische Gesundheitsministerium für medizinischen Sauerstoff einen Reinheitsgrad von 99% vor. Die Folge: Einheimische Anbieter mussten aufgeben. Seither kontrollieren Linde und die US-amerikanische Firma AirProducts den Markt. Dass die Regierung nun in der Corona-Krise die Vorschrift zurückgenommen hat, hat das Grundproblem nicht geändert.

Die Informationsstelle Peru und Caritas international sowie die anderen Unterzeichner fordern von dem Unternehmen angesichts der Corona-Krise, sein Geschäftsgebaren zu ändern: “Linde muss seiner sozialen Verantwortung gerecht werden und den Preis für medizinischen Sauerstoff deutlich senken”, fordert Annette Brox, Geschäftsführerin der Informationsstelle Peru. Das Unternehmen solle alles tun, um eine ausreichende Versorgung mit medizinischem Sauerstoff in Peru sicherzustellen.

Link zum Offenen Brief (http://www.caritas-international.de/cms/contents/caritas-internationa/medien/dokumente/offener-brief-an-lin/1_20200914-offener-brief-an-linde_sauerstoffmangel-in-peru-2-konvertiert.pdf)

Hinweis an die Redaktionen: Für Interviews steht Ihnen Claudio Moser, Referatsleiter für Lateinamerika und Europa von Caritas international, gerne zur Verfügung.

Für die weltweite Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus ruft Caritas international zu Spenden auf:

Caritas international, Freiburg

Stichwort: “Corona-Hilfe”

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

BIC: BFSWDE33KRL

oder

online unter: https://www.caritas-international.de/spenden/

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

Evangelische Bank eG

BIC GENODEF1EK1

oder

online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ (http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/)

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 166 nationalen Mitgliedsverbänden.

Jiandi, 10er-Pack, KN95 / FFP2 5-Lagen- Mundschutzmaske Atemschutzmaske *
  • LEISTUNG: KN95 und FFP2 beziehen sich auf die chinesischen und europäischen Standards für Filtermasken. Diese Maske hat mehrere K95-Markierungen, wurde jedoch zusätzlich nach der europäischen FFP2-Norm getestet, von einer EU-benannten Stelle (Nummer 0370) gemäß der EU-FFP2-Norm EN 149: 2001 + A1: 2009 bewertet und genehmigt. Die Dokumentation der benannten Stelle kann unter dem Produktbild heruntergeladen werden.
  • SCHUTZDESIGN: Zusätzlich zu Tröpfchen und Spritzern filtern die 5 Schichten dieser Masken mindestens 94% der in der Luft suspendierten Partikel
  • SICHERES DESIGN: Das eingebaute weiche, verstellbare Nasenclip- und Cup-Design bietet Komfort und Sicherheit durch die sichere Passform für das Gesicht der meisten Erwachsenen. Die 5 Schichten werden mit einem Verfahren an Ort und Stelle gehalten, bei dem alle 5 Schichten zusammengedrückt werden, um die maximale Filtrationsfähigkeit der Maske zu gewährleisten. Diese sollten nicht mit Löchern verwechselt werden.
  • PAKET: Das Paket enthält 10 Einweg-Atemschutzgeräte mit FFP2-Zertifizierung. Dies sind Einwegmasken für Erwachsene.
Unibear Einweg-Atemschutzmaske FFP2 / KN95, 94% Filtration (Packung mit 20 Stück) *
  • Diese Masken wurden von einer benannten Stelle (Nummer 2163) der EU-FFP2-Norm EN 149: 2001 + A1: 2009 und GB2606-2006 getestet, gehört und verwaltet (dies ist das chinesische Äquivalent der EU-Norm). Die Dokumentation der benannten Stelle kann unter dem Produktbild erstellt werden.
  • Hergestellt aus hocheffizientem schmelzgeblasenem Gewebe mit einer Filtrationsrate von 94%.
  • ATEMBAR UND KOMFORTABEL: Einweg-KN95-Gesichtsmaske für extrem niedrigen Atemwiderstand, bei der Luft effektiv ausgetauscht wird, um die Ansammlung von Wärme und Feuchtigkeit zu reduzieren und gleichzeitig ein angenehmes Tragegefühl bei alltäglichen Aktivitäten zu gewährleisten.
  • SICHERES DESIGN: Der eingebaute weiche, verstellbare Nasenclip bietet Komfort und Sicherheit durch seine sichere Passform im Gesicht. Die elastischen Ohrriemen sind bequem und bequem für die meisten Männer und Frauen, auch mit Brille.
  • PAKET: Die Packung enthält 20 Einweg-KN95-Atemschutzgeräte in 2 Packungen (jeweils 10)

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 27.10.2020 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Die Darstellung der Produkte wurde mit dem Plugin AAWP umgesetzt.

Quellenangaben

Textquelle: Caritas international, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/67602/4710591
Newsroom: Caritas international
Pressekontakt: Herausgeber: Deutscher Caritasverband
Caritas international

Öffentlichkeitsarbeit
Karlstraße 40
79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Reiner Fritz (Durchwahl -510).
www.caritas-international.de

Presseportal