Öffentliche Ausgaben im 1. Halbjahr 2020 um 8,6 % höher, Einnahmen um 4,8 % niedriger als im …

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Wiesbaden (ots) – Die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts stiegen im 1. Halbjahr 2020 um 8,6 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 auf 797,8 Milliarden Euro. Die Einnahmen gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erstmals seit 2012 zurück, und zwar um 4,8 % auf 709,4 Milliarden Euro. Die Angaben beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, errechnet sich hieraus für das 1. Halbjahr 2020 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit – in Abgrenzung der Finanzstatistiken – von 89,8 Milliarden Euro.

Nachdem im 1. Halbjahr 2019 noch ein Finanzierungsüberschuss von 10,9 Milliarden Euro realisiert worden war, machten sich im 1. Halbjahr 2020 die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Haushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung bemerkbar. Ein Finanzierungsdefizit für die erste Jahreshälfte hatte der Öffentliche Gesamthaushalt zuletzt im Jahr 2015 verzeichnet.

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Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2020 auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts

Die Ausgaben des Bundes stiegen im 1. Halbjahr 2020 gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 um 15,9 % auf insgesamt 228,6 Milliarden Euro, die Einnahmen sanken um 6,2 % auf 184,7 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich ein Finanzierungsdefizit für den Bund von 43,8 Milliarden Euro im Vergleich zu einem Defizit von 0,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Obwohl es bei den Ländern einen leichten Anstieg der Einnahmen (+0,4 % auf 212,6 Milliarden Euro) gab, führte der Zuwachs bei den Ausgaben (+15,1 % auf 229,7 Milliarden Euro) zu einem Finanzierungsdefizit von 18,5 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2020. Im 1. Halbjahr 2019 konnte noch ein Finanzierungsüberschuss von 12,1 Milliarden Euro realisiert werden.

Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden stiegen die Ausgaben um 6,2 % auf 137,1 Milliarden Euro und die Einnahmen sanken um 1,1 % auf 127,4 Milliarden Euro. Damit errechnet sich für die Gemeinden und Gemeindeverbände im 1. Halbjahr 2020 ein Finanzierungsdefizit von 9,7 Milliarden Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag das Finanzierungsdefizit bei 0,3 Milliarden Euro.

Die Sozialversicherung wies im 1. Halbjahr 2020 ein Finanzierungsdefizit von 17,7 Milliarden Euro im Vergleich zu einem Defizit von 0,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum aus. Ihre Ausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,0 % auf 362,6 Milliarden Euro, ihre Einnahmen um 2,9 % auf 344,9 Milliarden Euro.

Sinkende Steuererträge für Einnahmerückgang verantwortlich

Der Rückgang der Einnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts begründet sich im Wesentlichen durch die geringeren Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum sind diese im 1. Halbjahr 2020 um 5,2 % auf 623,2 Milliarden Euro gesunken.

Zuweisungen und Zuschüsse treiben die Ausgaben

Die gestiegenen Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts lassen sich hauptsächlich durch die gestiegenen Zuweisungen und Zuschüsse in Folge der Corona-Pandemie erklären. Allein der Bund und seine Extrahaushalte zahlten im 1. Halbjahr 2020 rund 34,4 Milliarden mehr Zuweisungen, Zuschüsse sowie Schuldendiensthilfen als im 1. Halbjahr 2019 – darin sind Soforthilfen an Unternehmen ebenso enthalten wie Zahlungen zur Unterstützung der Krankenhäuser.

Abweichungen zum Finanzierungssaldo der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im 1. Halbjahr 2020 (siehe Pressemitteilung 324 vom 25. August 2020) sind in methodischen Unterschieden begründet.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte:

Öffentlicher Gesamthaushalt Telefon: +49 (0) 611 / 75 36 38 www.destatis.de/kontakt

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Quellenangaben

Textquelle: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/32102/4726967
Newsroom: Statistisches Bundesamt
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