Corona: Sofortige digitale Lösungen und Aussetzung der Präsenzpflicht in Schulen

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Mainz (ots) – Wir brauchen digitale Lösungen für Unterricht in Schulen und die vorübergehende Aussetzung der Präsenzpflicht im Klassenzimmer.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat heute, zusammen mit den anderen Ministerpräsidenten, eine zweite Kontaktbeschränkung beschlossen [1] .

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Das Konzept der Kontaktbeschränkungen und #flattenthecurve könnte die zweite Welle, die auch über Rheinland-Pfalz hereingebrochen ist, senken.

Unverständlich ist jedoch, dass man Schulen und Kindergärten in gewohnter Form offen halten, hingegen Theater, Kinos und Konzerthäuser sowie Bäder, Sportanlagen und Fitnessstudios schließen will.

Wir PIRATEN fordern, dass die Präsenzpflicht in Schulen ausgesetzt und den Eltern mehr Mitspracherecht eingeräumt wird. Nur so können die Risikogruppen geschützt werden. Nicht nur Schüler können einer Risikogruppe angehören, sondern auch die in einem Haushalt lebenden Angehörigen.

Bodo Noeske, Mitglied des Schulträgerausschuss in Mainz und Spitzenkandidat zur Landtagswahl RLP 2021 führt aus:

Wir brauchen ein hybrides Klassenzimmer, in dem man Fern- und Präsenzunterricht kombiniert. Nur so kann man die Anzahl der Schüler, die vor Ort in den Schulen gleichzeitig in einem Zimmer sitzen, reduzieren und die Beschulung kontaktarm sicherstellen.Risikogruppen schützen hat oberste Priorität.

Das Recht der jungen Menschen auf Bildung muss nicht zwingend durch eine Präsenzpflicht verwirklicht werden. Dass man die Beschulung als staatliche Verpflichtung, auf die ein Schüler auch ein Recht hat, ansieht und gleichzeitig eine Präsenzpflicht ablehnt, ist kein Widerspruch. Unterricht kann auch im Wege eines Video-Streams aus dem Klassenzimmer erfolgen, Digital über Plattformen oder abwechselnd in Kleingruppen.

Ergänzend fügt Marie Salm, Landesvorsitzende der Piraten Rheinland-Pfalz und Kandidatin zur Landtagswahl RLP 2021 hinzu:

Um die Infektionszahlen zu senken, müssen wir die Risiken der Übertragung senken. Man kann die Gesellschaft nicht auffordern, kontaktarm zu leben, auf Geburtstagsfeiern in der Familie zu verzichten und gleichzeitig verlangen, dass die eigenen Kinder mit bis zu 30 anderen Schülern 6 Stunden in einem Klassenzimmer sitzen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft für Bildung der Piraten Rheinland-Pfalz, hatte bereits zur Schulöffnung im April ein Konzept [2] entwickelt, wie ein solch hybrider Unterricht unter Aussetzung der Präsenzpflicht möglich ist.

WIE KANN ALSO SCHULE MIT EINGESCHRÄNKTER PRÄSENZ AUSSEHEN?

– Durch Aussetzen der Schulpräsenzpflicht wird Eltern größeres Mitspracherecht eingeräumt, ob ihr Kind zur Schule gehen kann oder nicht. Schulen vorrangig für Kinder die zu Hause nicht lernen (können) offen halten. – In Grundschulen und Sekundarstufe I nach Voranmeldung zur Entlastung der Eltern und maximal Klassen von 10 Schülern bilden – Gesundheitlich beeinträchtigte Kinder weiterhin schützen und von zuhause über Online-Plattformen beschulen. Hierzu Netzwerke aus Klassenlehrern, Sozialpädagogen und Mitschülern zur Unterstützung schaffen – Schulung an Online – Lernplattformen. – Bzw.: Wie lese und schreibe ich eine Email, technischen Support und Hilfestellung für die Kinder, mit digitalen Medien zu lernen – Vereinfachtes Abrufen der Mittel aus dem Digitalpakt zum Ausstatten der Schulen inkl. einem Sortiment Leih-PCs/ Notebooks für Schüler – Oberstufe lernt zuhause und schreibt Hausarbeiten statt Klausuren, der zugehörige Seminarkurs kann online stattfinden Auf der Webseite https://www.piratenpartei.de/digitales-lernen/ bietet die Piratenpartei weitergehende Hilfestellungen, Werkzeuge und Informationen für Lehrer, Schüler und Eltern.

[1] https://ots.de/ezpC2q

[2] https://ots.de/seFuks

Quellenangaben

Textquelle: Piratenpartei Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/76876/4751623
Newsroom: Piratenpartei Deutschland
Pressekontakt: Piratenpartei Rheinland-Pfalz
Marie Salm

Mail: presse@piraten-rlp.de
Tel.: 0176 45729916

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