Nathalie Wappler ist “Medienmanagerin des Jahres” in der Schweiz

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Zürich/Bern (ots) – Die Sitzung der Jury war intensiv. Die Diskussionen rege. Die Jury war sich erst einmal einig, dass es wiederum kein leichtes Jahr ist, um einen oder eine “Medienmanagerin des Jahres” zu finden. Vor allem nicht, wenn diese Person nicht nur Zahlen im Blick haben sollte, sondern sich auch um die Publizistik verdient gemacht haben sollte.

Schliesslich fiel die Wahl einstimmig auf Nathalie Wappler. Die SRF-Direktorin muss natürlich auch sparen und Stellen abbauen, aber sie tut das nicht mit dem Rasenmäher, sondern integriert die sich verschlech-ternden wirtschaftlichen Voraussetzun-gen in die Strategie “SRF 2024”. Im Rahmen dieser Strategie soll nichts weniger als die Rolle des Service public im digitalen Zeitalter geklärt werden. Während sie auf der einen Seite alte Zöpfe abschneidet und unpopuläre Entscheide trifft (Abschaffung “Eco”, “Netz Natur”, “52 beste Bücher”), investiert sie auf der anderen Seite in den Journalismus (Recherche-Desk, Investi-gativjournalismus, Fachredaktionen). Daneben lässt sie Formate für die sozialen Medien entwickeln und versucht, intern eine Aufbruchstimmung zu schaffen. An Letzterem muss sie noch arbeiten. Wappler scheut sich nicht, anzuecken, wenn sie überzeugt davon ist, das Richtige zu tun. Das braucht in ihrer Position, als Chefin einer öffentlichen Anstalt im Spannungsfeld zwischen Publikumserwartungen und Politik, ziemlich viel Mut.

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Die Auszeichnung wird jährlich an eine Führungskraft im Schweizer Medienmanagement vergeben, die durch ihre Tätigkeit die Grundlage für Journalismus fördert und damit zugleich einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet. “Guter Journalismus braucht zwingend gutes Management. Das wollen wir mit dieser Auszeichnung gerade im Corona-Jahr deutlich machen und zugleich die Arbeit außergewöhnlicher Medienmanagerinnen und Manager wertschätzen”, erklärt “Journalist”-Verleger Johann Oberauer.

Mehr über Nathalie Wappler lesen Sie im aktuellen “Schweizer Journalist”, der am 6. November erscheint und entweder direkt beim Medienfachverlag Oberauer, online auf https://shop.oberauer.com/der-oesterreichische-journalist/ oder am iKiosk erhältlich ist.

Die Jury setzte sich in diesem Jahr wie folgt zusammen

– Andreas Durisch, früherer Chefredaktor der “Sonntagszeitung” und von “Facts”. Heute Partner bei der Dynamic Group

– Caroline Thoma, unter anderem Geschäftsführerin der Blick-Gruppe (2009 bis 2013) und Mitglied der Geschäftsleitung der NZZ-Gruppe (2014 bis 2017). Heute ist sie mit der Firma CTC Consulting selbstständig

– Rolf Bollmann, ehemals Mitbesitzer der “Basler Zeitung” (zusammen mit Christoph Blocher und Markus Somm) und zuvor bei Tamedia unter anderem für den “Tages-Anzeiger” zuständig

– Dennis Bühler, Bundeshaus- und Medienredaktor bei der “Republik”

– Andrea Bleicher, frühere “Blick”-Chef-redaktorin und heutige Kommunikationsexpertin und Firmenmitbesitzerin (Panda & Pinguin)

– David Sieber, Chefredaktor des “Schweizer Journalist”

– Johann Oberauer, Verleger des “Schweizer Journalist”

Quellenangaben

Bildquelle: obs/Medienfachverlag Oberauer GmbH/Oscar Alessio
Textquelle: Medienfachverlag Oberauer GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/66148/4755194
Newsroom: Medienfachverlag Oberauer GmbH
Pressekontakt: David Sieber
Chefredaktor “Schweizer Journalist”
+41 (0) 61 511 23 15; david.sieber@schweizer-journalist.ch
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