Welttag der Wissenschaft: Außeruniversitäre Einrichtungen gaben 1,25 Milliarden Euro für …

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Wiesbaden (ots) – Angesichts der Corona-Pandemie ruhen die Hoffnungen der internationalen Gemeinschaft auf den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an Mitteln gegen das Virus forschen. In Deutschland gaben außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Jahr 2018 rund 1,25 Milliarden Euro für medizinische Forschung und Entwicklung aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag der Wissenschaft am 10. November mitteilt. Das waren knapp 9 % der gesamten Forschungsausgaben außeruniversitärer Einrichtungen (14,2 Milliarden Euro).

Auch in anderen Wissenschaftszweigen findet Grundlagenforschung zur Bekämpfung von Krankheiten statt, etwa im Bereich Naturwissenschaft, zu dem die Biologie – hier ist auch die Virologie zugeordnet – und die Pharmazie gehören. Die Naturwissenschaften nahmen unter den verschiedenen Wissenschaftszweigen mit 37 % (5,3 Milliarden Euro) den größten Anteil an den Ausgaben ein. Zu den außeruniversitären Einrichtungen gehören zum einen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden wie das Robert-Koch-Institut, zum anderen von Bund und Ländern gemeinsam geförderte Einrichtungen wie die Helmholtz-Zentren, die Max-Planck-Institute, die Fraunhofer-Gesellschaft und die Leibniz-Gemeinschaft sowie andere öffentlich geförderte private Einrichtungen ohne Erwerbszweck.

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Die für medizinische Forschung aufgewendeten Mittel haben sich damit binnen zehn Jahren fast verdoppelt (+80 %): Im Jahr 2009 gaben außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in diesem Bereich noch 698 Millionen Euro aus. Über alle Wissenschaftszweige betrachtet nahmen die Ausgaben von 2009 bis 2018 um 70 % zu (2009: 9,9 Milliarden Euro).

Das für medizinische Forschung eingesetzte Personal bestand zuletzt aus 7 300 Vollzeitäquivalenten, das waren 5 % mehr als im Jahr 2009. Damit waren im Jahr 2018 weniger als 7 % der insgesamt an außeruniversitären Einrichtungen Forschenden im Bereich Humanmedizin beschäftigt. Das gesamte Personal für Forschung und Entwicklung an außeruniversitären Einrichtungen wurde von 2009 bis 2018 deutlich stärker ausgebaut: Es nahm um 26 % auf 109 500 Vollzeitäquivalente zu.

Methodische Hinweise:

Um Mitarbeiterkapazitäten besser vergleichen zu können, stellt die Statistik auf so genannte Vollzeitäquivalente der Beschäftigten ab. Dabei werden Teilzeitbeschäftigte mit deren Anteil an der Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten berücksichtigt. Zum Beispiel bilden zwei 50%-Teilzeitbeschäftigte ein Vollzeitäquivalent.

Bei den dargestellten Daten über Forschungsausgaben handelt es sich um sogenannte interne Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Das bedeutet, dass die Daten bereinigt sind um Zuschüsse, Zuweisungen und Ausgaben, die innerhalb von Forschungskooperationen lediglich weitergeleitet werden, um Doppelzählungen zu vermeiden.

Die vollständige “Zahl der Woche” sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte:

Pressestelle,

Telefon: +49 (0) 611 / 75 34 44,

www.destatis.de/kontakt

Quellenangaben

Textquelle: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/32102/4758030
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