POL-E: Essen: Innerhalb eines Tages – Trickbetrüger erbeuten Schmuck und Bargeld im sechsstelligen Vermögenswert

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22.11.2020 – 13:15

Polizei Essen

EssenEssen (ots)

45356 E-Bochold/45145 E.-Frohnhausen/45136 E-Bergerhausen: Trotz einer Vielzahl von Warnungen in den Medien durch die Polizei ist es Trickbetrügern erneut gelungen, in die Wohnungen von Seniorinnen und Senioren zu gelangen und dort Beute zu machen. Allein am Freitagabend (20. November) schafften es die Täter in drei Fällen, innerhalb eines Tages, erfolgreich zu sein und Vermögenswerte in einem sechsstelligen Bereich zu ergaunern. Diese Fälle sollten erneut als Warnung dienen! Trickbetrüger sind gewiefte Geschichtenerzähler, die mit der Hilfsbereitschaft, dem Mitgefühl und dem Vertrauen der zumeist älteren Mitmenschen spielen. Trickbetrüger können direkt vor Ihrer Türe stehen oder aber Sie werden von Ihnen angerufen. In beiden Fällen ist Vorsicht geboten. Lassen Sie KEINE fremden Leute einfach so in die Wohnung. Keine Wasserwerker, keine Taschenträger, keine Leute, die nur mal eben einen Zettel schreiben wollen. Haben Sie gesundes Misstrauen.

Trickbetrüger die Sie anrufen werden, Sie so sehr unter Druck setzen, dass sie keinen Gedanken mehr verschwenden, dass sie reingelegt werden sollen. Sie legen alle Vorsichtsmaßnahmen beiseite. Daher: Legen Sie SOFORT auf, sollte Ihnen die Geschichte eigenartig vorkommen. Reden Sie bitte mit Ihren Angehörigen, schaffen Sie große Bargeldbeträge und hochwertigen Schmuck in sichere Verwahrung und verhindern Sie so, dass Trickbetrüger erfolgreich sind.

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Das erste Mal waren Trickbetrüger auf der Hirsestraße erfolgreich, als sie in die Wohnung einer Seniorin gelassen wurden. Der Mann und die Frau klingelten gegen 11 Uhr und gaben vor, von der Wohnungsbaugenossenschaft zu sein. Die beiden Trickbetrüger gaben an, dass sie derzeit die Wohnungen der Genossenschaft überprüfen würden und nun bei der Dame angekommen seien. Die Seniorin gewährte Zutritt und ließ sich von der Frau ablenken, während der Mann die Wohnung inspizierte. Dabei entwendete er hochwertigen Schmuck. Der Mann ist zwischen 45 und 50 Jahre alt, zirka 1,7 Meter groß und schlank. Er hat kurze, blond/graue Haare und trug eine Nickelbrille. Er war dunkel gekleidet. Die Frau ist zwischen 40 und 45 Jahre alt, zirka 1,6 Meter groß und ebenfalls schlank. Sie hat braune, kinnlange Haare und trug eine weinrote, dreiviertel-lange Jacke. Der zweite Fall ereignete sich auf der Pollerbergstraße in der Mittagzeit. Zwei Männer boten einer Seniorin an der Haustür an, zunächst die Einkäufe in die Wohnung zu tragen. Dort boten sie ebenfalls an, die Wasserrohrleitungen zu überprüfen. Während die Seniorin nun durch einen Täter abgelenkt wurde, durchsuchte der zweite Betrüger das Schlafzimmer. Mit hoher Beute (fünfstelliger Vermögenswert) machten sie sich schließlich davon. Einer der Männer ist zirka 1,8 Meter groß, hatte dunkle kurze Haare und trug eine blaue Steppjacke. Der zweite Mann war etwas kleiner und hatte krauses, dunkles Haar. Der dritte Fall ereignete sich auf der Weserstraße. Dort erreichte die Seniorin gegen 13:30 Uhr ein Anruf, wonach die Schwiegertochter in einem schweren Verkehrsunfall verwickelt und dadurch ein anderer Verkehrsteilnehmer gestorben sei. Gegen eine Kaution in Höhe von 65.000 Euro würde die Schwiegertochter freigelassen werden. Um die Situation dramatischer wirken zu lassen, hörte die Angerufene eine verzweifelte, weibliche Stimme im Hintergrund. Tatsächlich schafften es die Trickbetrüger dadurch vorzutäuschen, die Schwiegertochter wäre im selben Raum wie die Anruferin und bräuchte dringend Hilfe. Die Kaution könne auch in Form von Schmuck ausgehändigt werden, ein Fachmann würde das Prüfen und eine Quittung ausstellen. Leider war der Trickbetrüger mit seiner Geschichte erfolgreich und es kam zur Übergabe von hochwertigem Schmuck und Bargeld. Es erschien gegen 16 Uhr eine Frau und nahm die Wertsachen mit. Sie ist Mitte 20 und zwischen 1,7 und 1,75 Meter groß. Sie hat blonde Haare und trug beige Oberbekleidung sowie eine grüne Hose.

In allen beschriebenen Fällen sucht die Polizei die Täter und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Telefonnummer 0201/829-0. Zudem nochmal der dringende Appell: Informieren Sie sich über Vorsichtsmaßnahmen, seien Sie misstrauisch und verwahren Sie Wertgegenstände an einem sicheren Ort! (ChWi)

Rückfragen bitte an:

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

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Presseportal Blaulicht

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