Sigmund Jähn – ein Vogtländer im Weltall

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Leipzig (ots) – Das mehrstündige Interview für die Dokumentation über sein Leben war das letzte, das Sigmund Jähn gegeben hat. Noch während der Produktion des Films verstarb er im September 2019 überraschend. Der MDR zeigt den Rückblick auf das bewegte Leben des ersten Deutschen im All am Montag, am 28. Dezember um 20.15 Uhr.

Die Dokumentation erzählt das Leben eines Mannes, der als Arbeiterkind aus dem sächsischen Morgenröthe-Rautenkranz erst Pionierleiter und Jagdflieger der NVA, dann erster Deutscher im All und schließlich unumstrittener Volksheld wurde. Dazu gehört eine Kindheit mit einem strengen Vater, eine Militärkarriere bis zum Generalsrang, das unvergessliche Weltraum-Abenteuer, aber auch die Vereinnahmung durch den Staat und ein abrupter Bruch nach dem Mauerfall. Seltenes Archivmaterial lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer eintauchen in die verschiedenen Lebensphasen des Menschen Sigmund Jähn.

“Ich habe mich nie mit dem Gedanken befasst, einmal ein Volksheld zu sein”, sagt er bescheiden. Nie wurde aus Sigmund Jähn ein abgehobener Star und später auch kein frustrierter Wendeverlierer. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Freundinnen und Freunde erzählen von seiner Liebe zu Heimat und Natur, seinem unerschütterlichen Charakter, aber auch davon, dass er für seine Pflichten als DDR-Staatsdiener sein Privatleben immer zurückstellte.

Die Dokumentation von Nicola Graef und Florian Huber zeigt Sigmund Jähn in seinem Haus in Strausberg bei der Gartenarbeit, beim Erledigen der Fanpost und begleitet ihn bei einer Weltraum-Veranstaltung in Rostock und schließlich beim Baden im Strausberger See, wo ihm ein junger Sportschwimmer begeistert auf die Schulter klopft.

Der Film endet bei der Trauerfeier in Jähns vogtländischem Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz, wo Freunde und Familie Abschied nehmen. Unter ihnen ist auch der deutsche Astronaut Alexander Gerst: “Ich wünsch Dir eine gute Reise, mein Freund, und immer eine weiche Landung!”

Hinweis für Journalistinnen und Journalisten:

Die Sendung steht vorab zur Rezension in unserem Online-Vorführraum (www.mdr.de/s/pressevideos (http://www.mdr.de/s/pressevideos)). Für die Zugangsdaten melden Sie bitte per Mail an presse@mdr.de (mailto:presse@mdr.de) an.

Quellenangaben

Bildquelle: obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/MDR/Lona Media
Textquelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/7880/4798428
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