LPD-EF: Schockanrufe mit Corona-Bezug / Eine alte Betrugsmasche wird im Zuge des Pandemiegeschehens wieder verstärkt versucht

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Nachrichten Heute präsentiert die Polizeimeldung LPD-EF: Schockanrufe mit Corona-Bezug / Eine alte Betrugsmasche wird im Zuge des Pandemiegeschehens wieder verstärkt versucht. 

07.01.2021 – 16:18

Landespolizeidirektion

(ots)

Seit gestern, 06.01.2021, gingen in der Landeseinsatzzentrale vermehrt Notrufe ein, in denen obskure Anrufe mitgeteilt wurden. Das Vorgehen war in allen Fällen identisch: Zumeist wurden lebensältere Menschen angerufen und damit konfrontiert, dass ein naher Angehöriger tödlich an Covid-19 erkrankt sei. Ein lebensrettender Impfstoff sei verfügbar, aber teuer; die unbekannten Anrufer forderten hohe fünfstellige Summen, da nur auf diese Weise das Leben der Erkrankten zu retten sei. Diese besonders verwerfliche Betrugsmasche wird als “Schockanruf” bezeichnet und war in den vergangenen Jahren seltener in Erscheinung getreten. Nunmehr ist zu befürchten, dass Betrüger in der Dynamik der Pandemie versuchen, gerade in Seniorinnen und Senioren leichte Opfer zu finden. In den vergangenen 24 Stunden wurden thüringenweit 18 derartige Anrufe registriert, bei denen die Täter Beträge bis 85 TEUR forderten. Leider kam es am gestrigen Tag zu einem Fall, in dem eine 95-jährige Seniorin aus Erfurt tatsächlich 35 TEUR an unbekannte Täter aushändigte. Durch die Landeseinsatzzentrale und das Social Media Team der Thüringer Polizei wird das Phänomen seit gestern, unmittelbar nach dem ersten Auftreten der ersten Fälle, aktiv durch entsprechende Warnhinweise begleitet. Dabei setzt die Polizei auf geringstmöglichen zeitlichen Verzug und die Transferleistung solcher Hinweise von der jüngeren zur älteren Generation. Die Polizei warnt nochmals ausdrücklich: Seien Sie bei Anrufen unbekannter Personen besonders aufmerksam. Genieren Sie sich nicht, Zweifel an den Absichten und der Vertrauenswürdigkeit der Anrufer zu haben! Gehen Sie niemals auf Geldforderungen am Telefon ein. Kündigen Sie im Gespräch die Kontaktaufnahme zur Polizei an, beenden Sie das Telefonat und teilen den Vorfall per Notruf 110 der Polizei mit.

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeidirektion
Pressestelle
Telefon: 0361 662 3025
E-Mail: pressestelle.lpd@polizei-thueringen.de
http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

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Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/125951/4806705