BPOL NRW: Bundespolizei überführt Mehrfach-Täter nach Videoauswertung

polizeimeldungen

09.02.2021 – 11:24

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Am Sonntagnachmittag (7. Februar) nahmen Beamte der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl (FEG TD) am Bahnhof Köln/Messe Deutz einen jungen Mann fest, der einem 33-jährigen Kölner die Geldbörse aus der Gesäßtasche stehlen wollte.

Gegen 16:00 Uhr bemerkten Bundespolizisten einen Mann ohne erkennbare Reiseabsichten. Er suchte sich wiederholt Personen aus, folgte ihnen und versuchte Einblick in ihre mitgeführten Gepäckstücke zu bekommen. Besonders auf den Roll- und Steintreppen rückte er unbemerkt nah auf die Reisenden auf und spähte ihre Rucksäcke, Handtaschen und Koffer aus. Teilweise öffnete er sogar verschlossene Taschen, wurde aber scheinbar nicht fündig. Erst bei einem Mann mit dunklem Rucksack griff der Täter zu!: Der 19-jährige Serbe folgte seinem Opfer zunächst bis zur Rolltreppe. Da diese mit einem Warnsignal stoppte, stiegen die Männer die Stufen selbstständig hinauf. Dicht gedrängt und körpernah hantierte der Taschendieb mit seiner rechten Hand an der Gesäßtasche des 33-Jährigen. Da dieser den Diebstahl allerdings bemerkte, brach der Täter seinen Versuch erfolglos ab. Hier griffen die zivilen Fahnder der Ermittlungsgruppe zu. Noch auf dem Bahnsteig wurde der junge Mann aus Serbien vorläufig festgenommen. In den Diensträumen der Bundespolizei am Hauptbahnhof Köln eröffneten die Beamten den Straftatvorwurf des versuchten Diebstahls und fertigten eine Strafanzeige. Eine durchgeführte Videoauswertung brachte noch weitere Hinweise auf strafbare Handlungen: So konnten dem Kölner, noch drei weitere versuchte Taschendiebstähle zweifelsfrei zugeordnet werden. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung, wurde der Mann auf freien Fuß entlassen.

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