POL-MFR: (198) Person am Wöhrder See ins Eis eingebrochen – Warnung an die Bevölkerung

polizeimeldungen

14.02.2021 – 16:18

Polizeipräsidium Mittelfranken

Am Sonntagnachmittag (14.02.2021) ist eine männliche Person im Wöhrder See ins Eis eingebrochen. Sie konnte durch die Berufsfeuerwehr Nürnberg gerettet werden. Die Polizei warnt dringend vor dem Betreten sämtlicher Eisflächen, insbesondere der des Wöhrder Sees.

Gegen 13:50 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle ein Notruf über eine ins Eis eingebrochene Person am Wöhrder See ein.

Der erwachsene Mann befand sich, wie etliche weitere Personen, auf der Eisfläche des Wöhrder Sees. Hier war er ca. 10 – 12 Meter vom Ufer entfernt in das nicht tragfähige Eis eingebrochen. Er konnte sich nach Einbrechen an die Wasseroberfläche ziehen und sich an der Bruchkante des Eises festhalten.

Kräfte der kurz darauf eintreffenden Berufsfeuerwehr Nürnberg konnten zu dem Mann vordringen und retteten ihn aus dem eiskalten Wasser. Hier wurde der Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr gewärmt und kam dann mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus.

Bei der Unfallörtlichkeit handelte es sich um den großen Wöhrdersee, gegenüber der Norikusbucht.

Vor während und auch nach der Rettungsaktion befanden sich etliche Personen auf der Eisfläche und verließen diese auch nach dem Feuerwehreinsatz nicht.

Daher wurden durch die Polizei Lautsprecherdurchsagen, mit der Aufforderung, die Eisfläche zu verlassen, durchgeführt. Hierzu wurde auch ein Polizeihubschrauber unterstützend hinzugezogen.

Die Wasserwacht befindet sich derzeit (Stand 16:00 Uhr) noch vor Ort und überwacht die Eisfläche. Eine Messung der Eisstärke ergab einen Wert von lediglich 6 cm. Über die Social-Media Kanäle des PP Mittelfranken wurde ebenfalls ein warnender Post veranlasst.

Polizei und Feuerwehr warnen die Bevölkerung eindringlich vor Betreten der Eisfläche. Bei dem Wöhrdersee handelt es sich teilweise um fließendes Gewässer, was ein Zufrieren der Wasseroberfläche verhindert. Das Eis ist auf dem gesamten Wöhrdersee keinesfalls tragfähig!

Janine Mendel

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Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/4837986