Europäisches Programm startet Aufklärungskampagne zur …

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Hamburg : Um das Bewusstsein der europäischen Bevölkerung für Umweltkriminalität zu schärfen, hat Ambitus eine Aufklärungskampagne gestartet. Das Ambitus-Programm läuft von 2020 bis 2022 und koordiniert Wissen sowie Maßnahmen auf europäischer Ebene, um organisierte Umweltkriminalität einzudämmen. Das Programm wird von der Europäischen Kommission finanziert und konzentriert sich auf den Handel mit geschützten Arten, den Abfallhandel und illegalen Holzeinschlag.

Transnationale Zusammenarbeit sowie Bündelung von Wissen und Erfahrung sind erforderlich, um die Auswirkungen der Umweltkriminalität besser zu verstehen und gegen kriminelle Netzwerke vorzugehen. Bei dem Programm arbeiten , Justiz und Experten für internationale Beziehungen zusammen. Um die europäischen Bürger für das Thema zu sensibilisieren, wendet sich Ambitus ab dem 22. Februar mit der Website ambituseuropa.com und einer Kampagne auf Facebook, Instagram und Twitter europaweit an die Öffentlichkeit.

Mit Provokation Aufmerksamkeit erzielen

Die Kampagne ist provokant angelegt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Sie arbeitet mit Quellen, die auch von NGOs genutzt werden, um das Bewusstsein zu schärfen. Anders als bei NGOs soll diese Kampagne die breite Öffentlichkeit nicht dazu ermutigen, sich finanziell oder ehrenamtlich zu engagieren. Der Kampagnenmechanismus, der auf Provokation setzt, ist in zwei Phasen gegliedert:

Die erste Phase #DontDoAnything (22. Februar bis 2. März) soll einen Reizeffekt erzeugen und greift die Themen Wilderei, illegaler Holzeinschlag und Abfallhandel mit starken Bildern auf. Es werden Interviews ausgestrahlt, in der Menschen gezeigt werden, die provokante Antworten auf Fragen zur Umweltkriminalität geben wie zum Beispiel: “Ehrlich gesagt, es gibt andere Probleme, über die man vorher nachdenken muss, oder?”

In der zweiten Phase #WeTakeCareOfIt (3. Bis 9. März) werden Bilder gezeigt, die die Justizkräfte der Europäischen Union in Aktion zeigen mit den Worten “Wir kümmern uns darum”. Diese zweite Stufe bietet die Möglichkeit, eine stärker pädagogisch ausgerichtete Haltung gegenüber Umweltkriminalität einzunehmen, insbesondere durch Statistiken, Computergrafiken und Schlüsselzahlen.

Über Ambitus

Ambitus ist ein europäisches Projekt, das die Umweltkriminalität effektiver bekämpfen soll. Ambitus wird von der Europäischen Kommission über den Polizeifonds für die innere mit 1,5 Millionen Euro finanziert. Das Projekt reagiert auf die drei Prioritäten, die von der Europäischen Union in diesem Bereich festgelegt wurden: Handel mit geschützten Arten, Abfallhandel und illegaler Holzeinschlag.

Ambitus wurde auf Betreiben von 5 Partnern ins Leben gerufen: der französischen Gendarmerie Nationale, vertreten durch die OCLAESP (Zentralstelle für die Bekämpfung von Umwelt- und Gesundheitsdelikten), dem italienischen Think Tank IAI (Institut für internationale Angelegenheiten), der ungarischen Polizei, der Polizei der Slowakischen Republik und der französischen ENM (Nationale für Justizwesen).

Das zweijährige Programm (2020-2022) hat 15 Länder (EU und Nicht-EU) und zwei internationale Agenturen unter seinen Teilnehmern. Ambitus kann auf das Engagement eines Gremiums von Fachleuten zählen, die auf dem Gebiet der Umweltkriminalität spezialisiert sind: Strafverfolgungsbehörden, Richter, Akademiker, Journalisten, NGOs.

www.ambituseuropa.com (https://de.ambituseuropa.com/)

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Quellenangaben

Bildquelle: ng – ein Motiv der provokativen Aufklärungskampagne des Europäisches Programms AMBITUS zur Bekämpfung von Umweltkriminalität / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/153429 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
Textquelle: Ambitus, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/153429/4845343
Newsroom: Ambitus
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