Stresstest am Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach

Lebach : Am 1. März wird in Lebach das vierte saarländische Corona-Impfzentrum an den Start gehen. Das Besondere daran: Es ist das erste durch die Bundeswehr betriebene Impfzentrum. Damit zur Eröffnung alles reibungslos funktioniert, hat sich das in der Graf-Haeseler-Kaserne gelegene Zentrum am 26. Februar einem internen Stresstest unterzogen.

Die Graf-Haeseler-Kaserne liegt im saarländischen Lebach. Das dortige Impfzentrum wird unter der Leitung des saarländischen Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie (MGSFF) durch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr betrieben. Sowohl Helfende Hände der in Lebach beheimateten Luftlandeaufklärungskompanie 260, als auch medizinisches Personal aus dem Sanitätsunterstützungszentrum Cochem werden am 1. März damit beginnen, die saarländische Bevölkerung gegen das Corona-Virus zu impfen. Auch wenn das Impfzentrum in einer Kaserne und durch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr betrieben wird, bleibt das MGSFF für den Betrieb verantwortlich.

Hilfe, um die Pandemie zu meistern

Bereits einen Tag vor dem Stresstest besuchte der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, die Graf-Haeseler-Kaserne, um sich ein Bild vom ersten durch die Bundeswehr betriebenen Impfzentrum zu machen. “Dieses Impfzentrum ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Bundeswehr, und speziell der Sanitätsdienst, in Krisenzeiten eng an der Seite der Bevölkerung steht. Den Menschen dabei zu helfen, diese Pandemie zu meistern, gehört zu unserer DNA. Nicht nur hier im Saarland, sondern, im Rahmen der Amtshilfe, mittlerweile tausendfach und bundesweit”, so Dr. Baumgärtner.

Der Stresstest

Der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung, Generalarzt Dr. Jens Diehm, zeigte sich beeindruckt von dem reibungslosen Ablauf der Generalprobe. “Ich war begeistert, zu sehen, mit welcher Professionalität, Akribie und Motivation unsere Soldatinnen und Soldaten diese Aufgabe angenommen haben und durchführen”, lobte er. Sowohl der normale Impfbetrieb, als auch der simulierte Feueralarm mit der anschließenden Evakuierung des Impfzentrums gingen ruhig und professionell über die Bühne. In die Rollen der zivilen Impfpatientinnen und -patienten schlüpften Soldatinnen und Soldaten der ebenfalls in Lebach beheimateten Fernmeldekompanie des Eurokorps, die speziell für diesen Tag ihre Uniformen im Schrank gelassen hatten. Nach dem erfolgreichen Stresstest werden dann ab Montag täglich bis zu 330 Menschen aus dem Saarland ihre Impfung beim ersten Impfzentrum der Bundeswehr erhalten.

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Autor: Michael Tomelzik

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