FSME-Rekordhoch 2020 – RKI weist fünf neue Risikogebiete aus

Berlin : Im Jahr 2020 gab es in Deutschland so viele Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fälle wie nie zuvor seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001. Mit 704 FSME-Fällen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen neuen Höchststand. Das RKI wies zudem fünf neue FSME-Risikogebiete aus: Landkreis Weimarer Land, Landkreis Fulda, Landkreis Dillingen an der Donau, Landkreis Mittelsachsen sowie Stadtkreis Dessau-Roßlau gehören nun zu den insgesamt 169 Risikogebieten in Deutschland.[1] FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems. Sie ist nicht mit Medikamenten heilbar, kann neurologische Langzeitschäden verursachen und in schweren Fällen sogar tödlich verlaufen. Daher ist die richtige Vorsorge – zum Beispiel durch Impfen – wichtig.

Was viele nicht wissen: Zecken gibt es nicht nur auf dem Land oder im Wald, sondern auch im Stadtpark oder im heimischen Garten. Infizierte Zecken können das Virus in ganz Deutschland übertragen. In den sogenannten FSME-Risikogebieten besteht jedoch ein höheres Risiko, durch einen Zeckenstich mit dem Virus angesteckt zu werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder dorthin reisen, sich gegen FSME impfen zu lassen.

Jetzt noch für die aktuelle Zeckensaison impfen

Zeckenexperte Prof. (a. D.) Dr. Jochen Süss betont: “Wer einen Impfschutz gegen FSME benötigt, sollte jetzt zum Arzt gehen, sich beraten und impfen lassen.” Denn die COVID-19-Impfung könnte der breiten Bevölkerung im zweiten Halbjahr zur Verfügung stehen. Die STIKO empfiehlt, zwei Wochen vor und nach einer COVID-19-Teilimpfung keine anderen Impfungen durchzuführen.[2] Das bedeutet: Vorsorgeimpfungen, wie die FSME-Impfung, sollten daher möglichst zeitnah erfolgen, damit der Impfschutz aufgebaut ist, bevor die COVID-19-Impfung ansteht. Um gar nicht erst von einer Zecke gestochen zu werden, rät Süss zum Tragen von heller, langer Kleidung und geschlossenem Schuhwerk, das Einsprühen mit Anti-Zeckenspray sowie das gründliche Absuchen des Körpers nach jedem Aufenthalt im Grünen.

[1] Robert Koch-Institut: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2021). Bewertung des örtlichen Erkrankungsrisikos. Epid. Bull (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/09_21.pdf?__blob=publicationFile); 9, 3-20.

[2] Robert Koch-Institut: Beschluss der STIKO zur 1. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung. Epid. Bull (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.pdf?__blob=publicationFile); 2, 5.

Aktuelle Informationen zu Zecken und FSME: www.zecken.de

Kuriose Zecken-Fakten auf Facebook: www.facebook.com/zecken.de

Vorsorge für Naturbegeisterte – eine Selbstverständlichkeit: www.leidenschaftnatur.de

Über Pfizer – “Breakthroughs that change patients’ lives”

Damit Menschen Zugang zu Therapien erhalten, die ihr Leben verlängern und erheblich verbessern, setzen wir bei Pfizer auf Wissenschaft und nutzen unsere globalen Ressourcen. Unser Anspruch ist es, bei der Entdeckung, der Entwicklung und der Herstellung innovativer Medikamente und Impfstoffe Standards zu setzen – hinsichtlich ihrer Qualität, Sicherheit und des Nutzens für PatientInnen. Weltweit – über Industrie- und Schwellenländer hinweg – arbeiten KollegInnen bei Pfizer jeden Tag daran, das Wohlbefinden, die Prävention, die Behandlungs- und Heilungschancen gegen die schwerwiegenden Erkrankungen unserer Zeit zu verbessern und voranzubringen. Aus unserer Verantwortung als eines der weltweit führenden innovativen biopharmazeutischen Unternehmen heraus arbeiten wir mit Leistungserbringern, Regierungen und lokalen Gemeinschaften zusammen, um weltweit den Zugang zu einer zuverlässigen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung zu fördern und auszuweiten. Einen Unterschied für alle zu machen, die sich auf uns verlassen, daran arbeiten wir seit mehr als 170 Jahren.

Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland sind mehr als 2.500 MitarbeiterInnen an drei Standorten tätig: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Das Werk in Freiburg ist Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Industrie 4.0.

Mehr auf www.pfizer.de. Folgen Sie uns auf Twitter @pfizer_de (https://twitter.com/pfizer_de).

Quellenangaben

Bildquelle: r harmlos aus, können aber gefährliche Krankheitserreger übertragen. Quelle: (C) Pfizer | www.zecken.de / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13016 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
Textquelle: Pfizer Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/13016/4856287
Newsroom: Pfizer Deutschland GmbH
Pressekontakt: Pfizer Deutschland GmbH
External Communications
Miriam Münch
Linkstraße 10
D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 550055-51088
E-Mail: presse@pfizer.com
Internet: www.pfizer.de
Twitter: www.twitter.com/pfizer_de
YouTube: www.pfizer.de/youtube

Agenturkontakt:
BCW | Burson Cohn & Wolfe
Julia Salgueiro
Im Zeisehof
Friedensallee 11
D-22765 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 808016-165
E-Mail: presse.pfizer@bcw-global.com

Wenn Sie keine weiteren Pressemitteilungen von uns erhalten möchten
schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an presse@pfizer.com.

Beitragsbild für FSME-Rekordhoch 2020 – RKI weist fünf neue Risikogebiete aus

FSME-Rekordhoch 2020 – RKI weist fünf neue Risikogebiete aus

Presseportal