POL-OG: Rastatt – CBD-Produkte aus dem Verkehr gezogen

Polizeimeldungen Offenburg

12.03.2021 – 13:48

Polizeipräsidium Offenburg

Nachdem Beamte des Polizeireviers Rastatt im Dezember letzten Jahres im Rahmen der Streife auf eine verdächtige Werbereklame in der Bahnhofstraße aufmerksam geworden waren und im Anschluss einen dortigen Kiosk genauer unter die Lupe nahmen, ermitteln sie nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden gegen den 46-jährigen Betreiber des Ladens.

Die Ordnungshüter bemerkten am 9. Dezember eine Werbetafel, auf welcher mit CBD-Produkten geworben wurde. Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid, welches für seine entzündungshemmende und entkrampfende Wirkung bekannt ist und beispielsweise in der Medizin Anwendung findet. Da es jedoch aus der Cannabis Pflanze gewonnen wird, gingen die Beamten dem verdächtigen Verkaufsangebot genauer auf den Grund. In Inneren des Geschäfts stellten sie neben diversen Snack- und Getränkeautomaten auch einen frei zugänglichen Automaten für Tabak- und CBD-Produkte fest.

Weitere Ermittlungen und Untersuchungen der beworbenen Waren beim Landeskriminalamt brachten ans Licht, dass die äußerlich nicht von Marihuana oder Haschisch zu unterscheiden Produkte aufgrund ihres THC-Gehalts dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Demnach war weder eine private Nutzung, noch der Weiterverlauf im Kiosk erlaubt.

In der Folge durchgeführte Durchsuchungsmaßnahmen der Beamten des Polizeireviers Rastatt, unter Einbindung der Spezialisten der Abteilung Gewerbe und Umwelt, führte zur Beschlagnahme von 200 Verkaufseinheiten von CBD-Produkten im Gesamtwert von über 2.000 Euro.

Gegen den 46 Jahre alten Betreiber des Kiosks wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

/ya

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