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Gute Tage, schlechte Tage: Was bei prämenstruellen Beschwerden (PMS) helfen …

Frankfurt am Main (ots) – Sie beschäftigt Frauen im Schnitt alle 28 Tage und das für etwa vier Jahrzehnte – dennoch galt die weibliche Menstruation lange Zeit als Tabuthema. Spätestens mit der bundesweiten Diskussion zur steuerlichen Vergünstigung von Periodenprodukten geriet der weibliche Zyklus in den Fokus der Öffentlichkeit und wurde zu einem gesundheitspolitischen Thema. Denn so individuell wie jede Frau ist auch der Verlauf ihres Zyklus: Was bei der einen ein schwaches Ziehen im Unterleib ist, bedeutet für die andere starke Krämpfe oder psychische Beschwerden.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des führenden digitalen Versicherungsmanagers CLARK zeigt: Nur 50% aller Frauen wissen um die Bedeutung des prämenstruellen Syndroms (PMS), also den Beschwerden, die Frauen vor ihrer Monatsblutung haben können. Das sind nur wenig mehr, als die tatsächlich von PMS betroffenen Frauen (laut Bundesministerium zwischen 20 und 40 Prozent). In der CLARK-Studie gaben nur 24% der Frauen an, Behandlungsmethoden von PMS-Symptomen zu kennen.

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Doch wie steht es um die Behandlungsoptionen von PMS? Und welche Leistungen können Betroffene von den Krankenkassen erwarten? Der digitale Versicherungsmanager CLARK beleuchtet Behandlungsmöglichkeiten und wirft dabei einen Blick auf die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

Vier von zehn Frauen stark durch PMS beeinträchtigt

PMS beschreibt verschiedene Beschwerden, die in der zweiten Zyklushälfte – also nach dem Eisprung und vor der Menstruation – auftreten können. Laut Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit haben etwa 20 bis 40 Prozent aller Mädchen und Frauen stärkere PMS-Beschwerden und fühlen sich durch diese im Alltag beeinträchtigt [1] . Während die Ursachen nicht abschließend geklärt sind, sind die Symptome des PMS sehr unterschiedlich und können sogar von Monat zu Monat variieren: Neben körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Spannungsgefühlen in der Brust, und Unterleibschmerzen, treten auch psychische Symptome wie Konzentrationsschwäche, Erschöpfung oder Depressionen auf. Während die Mehrheit der Frauen schwache Auswirkungen spürt, sind einige Frauen so stark beeinträchtigt, dass sie ihren normalen Alltagsaktivitäten nicht nachkommen können. Laut Bundesministerium leiden drei bis acht Prozent aller Frauen an der schwersten Form des PMS, der prämenstruellen dysphorischen Störung, die mit Depression und Angstgefühlen einhergehen kann [2] .

Behandlungsmöglichkeiten: Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse?

Die Therapieformen von PMS sind abhängig von der Stärke der Beschwerden. So kann ein gesunder Lebensstil wie eine ausgewogene Ernährung und körperliche Bewegung bei leichten Symptomen Linderung verschaffen, ebenso wie Ruhe- und Entspannungspausen. Auch pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B6, Kalzium, Mönchspfeffer oder Johanniskraut helfen manchen Frauen bei der Behandlung von PMS-Beschwerden.

Bei stark ausgeprägten Symptomen greifen ärztliche Fachkräfte zu medikamentösen Behandlungen. Neben hormonellen Verhütungspräparaten werden häufig Schmerzmittel verschrieben – in schwereren Fällen greifen Ärzt:innen auf Antidepressiva oder Verhaltenstherapien zurück. “Medikamente, die zur Behandlung von PMS eingesetzt werden, greifen bei den Symptomen nicht aber bei der Ursache der Beschwerden. Da die wenigsten der verwendeten Medikamente für das Krankheitsbild PMS zugelassen sind, kann es vorkommen, dass die gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die Medikamente nicht erstattet”, erklärt Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Da die Maßnahmen zur Linderung von PMS-Symptomen sehr individuell sind, kann eine private Krankenversicherungen für manche Frauen Vorteile bieten. Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel alle Kosten für Medikamente, welche von Ärzt:innen verschrieben, in Apotheken zu kaufen und von der Schulmedizin anerkannt sind. Allerdings besteht im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse mehr Handlungsspielraum: “Teilweise übernehmen private Krankenversicherungen auch die Kosten für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen”, so Versicherungsexperte Marco Adelt.

Betroffene sollten sich stets über die Leistungen ihrer Krankenversicherung informieren – auch ein Vergleich mit den Tarifbedingung von privaten Kranken- oder Zusatzversicherungen kann hier weiterhelfen. Bei der Abwägung zwischen den Standardleistungen der gesetzlichen Kassen und den Vorteilen einer privaten Versicherung, ist eine individuelle und unabhängige Beratung unabdingbar.

“Ob gesetzlich oder privat versichert – die Periode betrifft das gesundheitliche Wohlbefinden jeder Frau. Deshalb sollten Frauen das Gefühl haben, von ihrer Krankenversicherung Unterstützung zu erhalten. Es geht nicht darum, die Menstruation per se als eine Krankheit abzustempeln, sondern vielmehr um eine Anerkennung der gesundheitlichen Belastung, die sie hervorrufen kann”, so Adelt abschließend.

Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1005 Personen zwischen dem 31.03. und 05.04.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Quellen:

[1] https://gesund.bund.de/praemenstruelles-syndrom-pms

[2] https://gesund.bund.de/praemenstruelles-syndrom-pms#haeufigkeit

Quellenangaben

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Christina von Beckerath
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