rbbKultur-Podcast “Wer hat Burak erschossen?” und Multimedia-Dokumentation …

Nachrichten-heute.net präsentiert die Pressemeldung: rbbKultur-Podcast “Wer hat Burak erschossen?” und Multimedia-Dokumentation … 


Berlin* (ots) – Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) freut sich über zwei Nominierungen für den Grimme Online Award 2021. In der Kategorie “Information” ist der zehnteilige Podcast “Wer hat Burak erschossen?” von rbbKultur über den ungelösten Mordfall an Burak Bektas aus Berlin-Neukölln nominiert. In der Kategorie “Spezial” ist die multimediale Dokumentation “Baseballschlägerjahre” (ZEIT ONLINE/rbb) in der Auswahl. In diesem Jahr gab es über 1.400 Einreichungen für den Grimme Online Award.

rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus: “Der Blick auf die vielen Einreichungen zeigt: Schon die Nominierung der beiden Produktionen für den Grimme Online Award ist ein Zeichen für deren herausragende Qualität. Es gelingt uns, den hohen öffentlich-rechtlichen Anspruch des rbb ins Digitale zu übertragen. Das ist wichtig und gut, denn beide Formate setzen sich mit schrecklichen Ereignissen von hoher gesellschaftlicher Relevanz auseinander. Jetzt heißt es: Daumen drücken.”

Wer hat Burak erschossen? (https://www.rbb-online.de/rbbkultur/podcasts/wer-hat-burak-erschossen.html)

Es ist eine Nacht im April 2012. In Berlin-Neukölln steht der 22-jährige Burak Bektas mit vier Freunden vor einem Wohnhaus. Die jungen Männer unterhalten sich, lachen, trinken Wodka Energy, als plötzlich ein älterer Mann auftaucht und auf sie schießt. Alex und Jamal werden schwer verletzt, Burak stirbt. Der Täter bleibt unerkannt, die Hintergründe bis heute rätselhaft, die polizeilichen Ermittlungen ohne jedes Ergebnis. Philip Meinhold recherchiert diesen Fall seit sechs Jahren, spricht mit den Ermittlern, Anwälten, Freunden und Verwandten von Burak. Er sucht auch nach Verbindungen im gesellschaftlichen Umfeld Neuköllns, und findet mehr als nur den Hinweis auf einen möglichen Täter.

Recherche, Manuskript, Host: Philip Meinhold; Redaktion: Jens Jarisch; Regie: Nikolai von Koslowski; Musik: Ilja Coric; Sprecherin: Nina Weniger

Baseballschlägerjahre (https://www.rbb-online.de/doku/b/baseballschlaegerjahre.html)

Im Oktober 2019 rief ZEIT-Autor Christian Bangel mit einem Tweet und dem Hashtag #Baseballschlägerjahre auf, Erinnerungen an die Gewalt der Nachwendejahre zu teilen. Zu lange war über diese Zeit geschwiegen worden, in der Bomberjacken, Springerstiefel und Hitlergruß zum alltäglichen Bild gehörten und Andersdenkende oder anders Aussehende zu Opfern des Hasses wurden. Die Resonanz auf den Tweet war riesig, in der Folge wurde endlich über die Erfahrungen berichtet. Der rbb und ZEIT ONLINE haben sich – unterstützt von der Produktionsfirma Berlin Producers – zusammengetan, um die Auseinandersetzung mit dem Thema filmisch aufzubereiten und fortzusetzen. Unter dem Titel “Baseballschlägerjahre” entstanden für Mediathek, Internet und insgesamt sechs 15-minütige Filme, die jene Jahre geprägt von Umbruch und Gewalt spiegeln und zugleich den Bogen in die Gegenwart schlagen.

Verantwortlich für das multimediale Projekt “Baseballschlägerjahre” sind Johannes Unger, Leiter der Abteilung Dokumentation und Zeitgeschehen beim rbb, und Thilo Kasper, Leiter des Ressorts Video bei ZEIT ONLINE. Die Redaktion beim rbb hat Franziska Schulz-Elmalih. Produzenten sind Dr. Stefan Pannen und Kristian Kähler (Berlin Producers).

Voting zum Publikumspreis bis 10. Juni

Neben den vier Kategorien für den Grimme Online Award wird auch ein Publikumspreis vergeben. Auf https://www.grimme-online-award.de/ ist eine Abstimmung bis einschließlich 10. Juni möglich.

Wer den Grimme Online Award bekommt, wird bei der Preisverleihung am 17. Juni bekannt gegeben. Auch 2021 wird die als Talkshow mit Preispatinnen, -paten und Moderation ohne großes Publikum stattfinden.

Aktualisiert am 22.04.21 um 17:50 Uhr.

Quellenangaben

Bildquelle: Prügel, Drohungen, Hetzjagden ? in den Nachwendejahren bricht in Ostdeutschland Hass, Rassismus und Gewalt auf; besonders unter Jugendlichen. An vielen Orten gehören Straßen und Plätze der rechten Szene. Sechs Kurz-Filme auf Spurensuche zwischen Umbruch und Gewalt in den 90er Jahren.
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