Indienhilfe: 375 Quadratmeter Lebensretter

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Neu-Delhi (ots) – Die Luft über dem Sand flimmert, überall liegen Metallreste, Müll und gebrauchte FFP2-Masken. Mittendrin schreitet Stabsfeldwebel Maik Dominiak durch den Staub. Ganz grob misst er mit Schritten die Fläche ab, auf denen der Sanitätsdienst in wenigen Tagen eine Sauerstofferzeugungsanlage aufbauen wird. Diese Fläche muss jetzt vorbereitet werden.

Zwei Tage nach der Ankunft des 13-köpfigen Teams aus dem Sanitätsdienst in Neu-Delhi stand der Montag ganz im Zeichen einer ersten Erkundung. Auf dem Gelände der Sadar Vallabhbhai Patel Covid Hospitals, einem Militärkrankenhaus in Zelten, soll die hochmoderne Anlage aufgebaut werden. Rund 400.000 Liter Sauerstoff täglich soll die Anlage wenige Tage später produzieren und in Flaschen abfüllen. Zuvor galt es aber Details zu klären.

Herausforderung Infrastruktur

Die Mobile Sauerstofferzeugungs- und -abfüllanlage (MSEA) ist als autonomes System geplant, dass überall aufgebaut und betrieben werden kann. Zwei leistungsstarke Stromerzeugungsaggregate versorgen die Anlage permanent mit Strom. In Delhi soll die Anlage aber an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden – keine leichte Aufgabe für Hauptfeldwebel Sebastian Reiter, Feldlagerbetriebsfeldwebel aus dem Sanitätsregiment 3 in Dornstadt. “In Delhi fällt regelmäßig der Strom aus und wir haben Stromspitzen”, erklärt der 34-Jährige. “Unsere Anlage ist aber auf die Zuverlässigkeit unserer Stromerzeuger ausgelegt.” Erst die Ankunft eines indischen Ingenieurs bringt Klärung und einen Plan für die spätere elektrische Versorgung der Anlage.

Auf der Suche nach dem idealen Aufbauplatz

In der sengenden Hitze Delhis ist unterdessen Stabsfeldwebel Maik Dominiak dabei, den idealen Aufbauplatz für die Anlage festzulegen. “Bei der Entscheidung für einen Aufbauplatz müssen viele Faktoren berücksichtigt werden”, erklärt der 44-jährige Westerwälder. “Anfahrtswege für Lkw, Stellplatz für den Kran, Sicherheitsabstände, die Beschaffenheit des Untergrunds und vieles mehr muss beachtet werden. Wenn die Anlage erst steht, ist es zu spät um über so etwas nachzudenken.” Nachdem die Wahl auf eine freie Fläche im hinteren Bereich des Geländes gefallen ist, lässt Dominiak die Fläche mit Bambusstäben auslegen, um die Dimensionen zu verdeutlichen. 15 mal 25 Meter wird die Sauerstofferzeugungsanlage später beanspruchen, 375 Quadratmeter auf denen in wenigen Tagen das lebensrettende Gas für Indien produziert wird.

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Quellenangaben

Bildquelle: aik Dominiak markiert den späteren Aufbauplatz der Anlage / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/122038 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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Newsroom: PIZ Zentraler Sanitätsdienst
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