Mit Vollgas in den Tag: Wechselduschen

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Mit Vollgas in den Tag: Wechselduschen » Nachrichten Heute

UnArtig
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Wenn die Nacht zu kurz war oder der Wecker zu früh klingelt, sind verschärfte Maßnahmen erforderlich, um mit Energie in den Alltag zu starten. Eine heiße Dusche tut gut, eine kalte Dusche wirkt Wunder – noch besser ist die Kombination aus beidem: Wechselduschen.

Schon die alten Römer kannten die vitalisierende Wirkung von wechselnden Wassertemperaturen und nutzten sie in den antiken Thermen. In Deutschland erlangten wechselwarme Güsse durch Sebastian Kneipp an großer Bedeutung im medizinischen und im therapeutischen Bereich.

  1. Begriff

In der Hydrotherapie bestehen Wechselduschen aus dem abwechselnden Abduschen mit unterschiedlichen Temperaturen. Da dies nur eine funktionierende Dusche voraussetzt, lassen sich Wechselduschen auch bequem zu Hause durchführen.

Sie verursachen – neben dem Wasserverbrauch – keine weiteren Kosten und sind für jeden gesunden Mensch geeignet, unabhängig von Alter und Geschlecht.

  1. Wirkungen

Wechselduschen wirken sich sowohl auf den Körper als auch auf den Geist wohltuend und belebend aus. Daneben lassen sich weitere positive Effekte feststellen:

  • Stärkung des Immunsystems;
  • verbesserte Regeneration nach sportlichen Aktivitäten;
  • Regulierung des Blutdrucks;
  • Stärkung der Gefäße;
  • Abhärtung.

Physiologisch haben Wechselduschen eine ähnliche Wirkung wie Saunagänge mit anschließendem Eisbad: Durch den Wechsel zwischen heiß und kalt wird ein Reiz erzeugt, den der Körper mit den oben genannten Effekten quittiert.

Auch als Erkältungs-Propyhlaxe lassen sich Wechselduschen in die morgendliche Routine einbauen: Wer so vorbereitet in die kalte Jahreszeit startet, ist bestens gewappnet gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit – das Herz-Kreislauf-System konnte durch die Temperaturunterschiede lernen, sich auf wechselnde Umgebungsbedingungen einzustellen und ist somit insgesamt robuster im Umgang mit Krankheitserregern.

  1. Durchführung

Wechselduschen beginnen mit angenehm warmem Wasser. Personen mit Kreislaufstörungen sollten zu Beginn keine extremen Temperaturen wählen – diese könnten sonst die Beschwerden verstärken.

Mit dem Abduschen wird an den Füßen begonnen: Von da aus langsam kreisend von rechts nach links (also rechter Fuß – linker Fuß, rechtes Bein – linkes Bein usw.) nach oben vorarbeiten und dem Körper ausreichend Zeit geben, sich an die Temperatur zu gewöhnen. Danach das kalte Wasser einstellen und den Vorgang wiederholen. Die gesamte Prozedur drei Mal durchführen – und der Tag kann beginnen!

Bild: © Depositphotos.com / olegbreslavtsev

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UnArtig

UnArtig ist 42 Jahre, studierte Juristin und hat 3 Kinder. Daher immer im Einsatz. Sie schreibt als selbständige Autorin vor allem in den Themenbereichen Gesundheit, Sport und Ernährung.

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