So will der G20 Gipfel die Welt retten

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So will der G20 Gipfel die Welt retten

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Europa steht vor großen Problemen, die Weltwirtschaft erholt sich viel zu langsam und der Terror ist eine allgegenwärtige Bedrohung – die Staats- und Regierungschefs, die sich jetzt zum G20 Gipfel im chinesischen Hangzhou treffen, haben einiges auf dem Zettel stehen, aber Lösungsansätze für die dringenden Probleme dieser Welt sind auch auf diesem Gipfeltreffen kaum zu erwarten.

China – ein umstrittener Gastgeber

China hat die hochkarätigen Gäste mit einer bombastischen Show empfangen, die ein bisschen an die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele erinnert haben. Aber Feuerwerk und Tanzeinlagen können nicht darüber hinweg täuschen, dass der Gastgeber umstritten ist. So sind zum Beispiel die chinesischen Überkapazitäten auf dem Weltmarkt zur Sprache gekommen, denn vor allem in der Stahlindustrie steht China durch seine Importe zu Dumpingpreisen in der internationalen Kritik. Diese Überproduktion ist ein „globales Problem und ausgerechnet China als einer der Verursacher dieses Problems ist sich mit den anderen Staaten einig, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese „Herausforderungen“ zu bewältigen.

Der Terror – ein großes Risiko

Die Teilnehmer des G20 Gipfels in China sehen übereinstimmend den Terrorismus als eine „ernsthafte Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit“ der Welt, aber auch als Problem für die Weltwirtschaft. Man ist entschlossen, gegen den Terror vorzugehen, und zwar in solidarischer Gemeinschaft. So hat sich der G20 dazu verpflichtet, die Finanzierung und Bewaffnung der Terroristen zu bekämpfen, ein eher symbolischer Akt, wenn man an die Waffenexporte denkt, die rund um den Globus gehen.

Die Unsicherheiten der globalen Welt

Während Ökonomen bereits vom Ende der Globalisierung sprechen, halten die Teilnehmer des G20 Gipfels eisern daran fest. Zwar geht das wirtschaftliche Wachstum im Moment eher zögerlich voran und auch der Ausstieg der Briten aus der EU trägt zur Unsicherheit bei, aber die Staaten sind, wenn man den Regierungschefs glauben darf, für alles gerüstet.

Bild: © Depositphotos.com / stanciuc1

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Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.