Chinaseuche sorgt für Kaninchensterben in Deutschland

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Chinaseuche sorgt für Kaninchensterben in Deutschland

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Arbeitnehmer, Banken, Euro-Zone, Handel, Hillary Clinton, Inflation Bpb, Inflation Definition, Inflation Deutschland, Inflation Deutschland 1923, Inflation Deutschland Tabelle, Inflation Einfach Erklärt, Inflation Wiki, Investitionen, Ölpreise, Schuld, UNternehmen, Was Bedeutet InflationDie deutschen Kaninchenzüchter sind zutiefst beunruhigt, denn eine neue Chinaseuche ist im Umlauf und die Folgen sind für die Kaninchen, aber auch für die Feldhasen noch nicht absehbar. Hunderte von Kaninchen sind bereits verendet, denn es handelt sich um eine sehr aggressive Form der Seuche, die den wissenschaftlichen Namen Rabbit Haemorrhagic Disease Virus Variante 2 trägt.

Schon 2015 eine Gefahr

Die Chinaseuche kam schon im vergangenen Jahr über Frankreich nach Deutschland, aber schon jetzt gibt es deutlich mehr Fälle als 2015. Haben im letzten Jahr 148 Kaninchenhalter die Krankheit gemeldet, so sind es in diesem Jahr schon 275 Fälle. Neu ist auch, dass dieses Mal nicht nur Kaninchen, sondern auch Feldhasen die Opfer sind.

Eine nicht meldepflichtige Krankheit

Tierärzte sind sich sicher, dass die Dunkelziffer der erkrankten Tiere deutlich höher ist, da es für die Krankheit keine Meldepflicht gibt. Die meisten Erkrankungen gibt es aber, wenn es nach Berichten der EU geht, in den alten Bundesländern. Der Deutsche Jagdverband hat bis jetzt aber noch keine vermehrten Krankheitsfälle von Feldhasen und Wildkaninchen beobachtet.

Wie macht sich die Seuche bemerkbar?

Die Züchter, deren Tier von der Chinaseuche betroffen sind, können sich den Ausbruch der schweren Krankheit in ihren Ställe nicht erklären. Die Tiere bekommen hohes Fieber, sie haben einen blutigen Ausfluss aus der Nase und sterben vielfach wenige Stunden, nachdem die ersten Symptome bei den niedlichen Nagetieren aufgetreten sind. Vermutlich wird die Chinaseuche durch Insekten übertragen, aber auch eine Übertragung von Tier zu Tier ist möglich.

Impfen – ein wirksamer Schutz

Für Kaninchen, die im Haus gehalten werden, gibt es durch eine Impfung einen effektiven Schutz. Diese Schutzimpfung ist allerdings freiwillig und Tierärzte schätzen, dass bis zu 70 % der Tierhalter und Züchter ihre Kaninchen nicht impfen lassen. Vielleicht ist es eine Geldfrage, denn eine Impfung kostet bis zu 150,- Euro pro Tier.

Bild: © Depositphotos.com / indigolotos

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Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.