Alterung der Migrationsgeneration / Deutsche …

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Berlin (ots) –

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat am Dienstag, den 18. Oktober, in der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin den Zukunftspreis 2016 verliehen. In diesem Jahr wurden herausragende Praxisprojekte zum Thema „Alterung der Migrationsgeneration – Interkulturelle Versorgungskonzepte für eine sich verändernde Seniorengeneration“ ausgezeichnet. Die Deutsche PalliativStiftung (DPS) erhielt einen mit 2.500 EUR dotierten Sonderpreis für ihre Broschüre „Pflegetipps – Palliative Care“, die aktuell schon in 14 Sprachen zur Verfügung steht.

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die erste Generation mit Migrationshintergrund kommt jetzt ins Alter und es zeigen sich zunehmend sprachliche und kulturelle Barrieren im Bereich der Pflege und palliativen Versorgung. „Es gilt die Versorgung älter werdender Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Wir müssen kultursensibler werden, die Menschen in ihren kulturellen Besonderheiten begreifen, um sie angemessen versorgen zu können“, sagt Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek und Vorsitzender der Jury. Aus diesem Grund zeichnete vdek in diesem Jahr vier Projekte aus, die praktische Lösungsansätze für diese Herausforderungen bieten. Die Übersetzungen der Pflegetipps tragen einen wichtigen Teil dazu bei, Sprach- und Kommunikationsprobleme zu überwinden.

Die Pflegetipps der Deutschen Palliativstiftung enthalten Rüstzeug für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, die an einer nicht heilbaren Krankheit leiden. Die leichtverständliche Broschüre richtet sich an professionell Pflegende und auch an Menschen, die einen Angehörigen zu Hause in seinem gewohnten Umfeld pflegen. Sie bietet praktische Hilfe in schwerer Zeit und soll die Lebensqualität der Patienten verbessern. Für die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DPS, Elke Hohmann, haben die Pflegetipps eine ganz persönliche Bedeutung: „Während ich meinen Vater in seiner letzten Lebensphase zu Hause begleiten durfte, hat mir diese Broschüre viel Sicherheit gegeben. Denn alle Fragen, die sich mir in den langen Nächten gestellt haben, wurden auf einfühlsame und verständliche Weise beantwortet. Mit den Übersetzungen wollen wir auch Menschen mit Migrationshintergrund diese wertvolle Unterstützung ermöglichen.“

Die Deutsche PalliativStiftung

Experten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege, Seelsorge, Physiotherapie, …) gründeten die Deutsche PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und Verbesserung der ambulanten Hos-pizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland.

Die Beratung von Entscheidern und Fachleuten, Laien sowie Haupt- und Ehrenamtlichen in Verbänden und Institutionen ist als seriöse Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen und Angehörigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt. Mit Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der Gesellschaft für die Thematik sensibilisiert und über Versorgungsmöglichkeiten informiert werden.

Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um das auch leben zu können, müssen die Menschen über die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende Alternativen bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im eigenen Verlag fundierte und laienverständliche Muster zu Patientenverfügungen, Bücher, Broschüren heraus. Sie klärt auf ungewohnten Wegen auf.

Unsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: „Wie gut, dass ich mich auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer und überall.“

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Deutsche PalliativStiftung
Textquelle:Deutsche PalliativStiftung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:http://www.presseportal.de/pm/115105/3461161
Newsroom:Deutsche PalliativStiftung
Pressekontakt:Dr. Thomas Sitte
Deutsche PalliativStiftung
annika.vogel@palliativstiftung.de
0661-48049797


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