Keine Köche mehr – aber Chancen für …

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Baden-Baden (ots) –

Köche und Finanzierungsberater sind für Arbeitsforscher die Favoriten – wenn es darum geht, in einer digitalen Berufswelt den Job zu verlieren. Das haben Wissenschaftler der Universität Oxford herausgefunden. Wie lange wird es den eigenen Beruf in einer digitalen Welt, in einer Industrie 4.0 noch geben? Welche Tätigkeitsfelder werden der Digitalisierung zum Opfer fallen? Fragen, denen der SWR im Rahmen der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ unter anderem im Wissensmagazin „odysso“ nachgeht (3. November, 22 Uhr, SWR Fernsehen).

Die Digitalisierung, vom Alltag über den Beruf bis zur Gesundheitsversorgung und den Verkehr, schreitet immer weiter voran. Wer da nicht mithält, gilt heute schon als Außenseiter. „odysso“ zeigt, welche Auswirkungen die Industrialisierung 4.0 auf das Leben haben wird, was sich verbessert und wo die Macht der Bits und Bytes Arbeitsplätze schafft oder gefährdet. Wird schon morgen ein Roboter den Arzt ersetzen? Gibt es auf dem Bauernhof 4.0 keinen Landwirt mehr? Britische Wissenschaftler haben untersucht, mit welcher Wahrscheinlichkeit Tätigkeiten von intelligenten Maschinen übernommen werden. Ärzte und Sporttrainer müssen sich weniger Gedanken machen (0,4 und 0,7 Prozent Wahrscheinlichkeit), Heizungsinstallateure und Apothekenhelfer schon eher (65 und 72 Prozent) – Köche oder Finanzierungsberater auf jeden Fall (96 und 98 Prozent).

„odysso“ geht auch der Frage nach, welche Chancen und Risiken es für die Unternehmen im Südwesten durch die Industrialisierung 4.0 geben wird. Handwerksunternehmen versuchen, durch globalen Onlinehandel im 21. Jahrhundert neue Märkte zu erschließen. Start-up-Unternehmen bieten dank neuer IT mit überschaubaren Investitionen Produkte und Dienstleistungen an, die bisher nicht rentabel wären. Alteingesessene Unternehmen müssen sich neu erfinden.

Einen ganz anderen Ansatz bringt die „SWR2 Matinee“ ins Spiel: das Nichtstun. Könnte die Zukunft der Arbeit in ihrer Überwindung liegen? SWR2 fragt Menschen, wie sie sich ein Leben ohne Arbeit vorstellen, hinterfragt die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Gesprächspartnerin ist u. a. die Journalistin Greta Taubert, die aus der Arbeitswelt ausstieg und das Buch „Club der Zeitmillionäre“ geschrieben hat.

Weitere Angebote im SWR

Auch in zahlreichen anderen Fernsehsendungen im Ersten und dem SWR Fernsehen sowie in seinen Radiowellen und auf SWR.de geht der Südwestrundfunk der Frage nach, wie die Zukunft der Arbeit und damit der arbeitenden Menschen aussieht.

Der „SWR3 Report“ klopft eine Woche lang klassische Berufe auf ihre Zukunftsfähigkeit ab: in Reportagen, Zukunfts-Job-Porträts und Talks im Radio und auf SWR3.de.

SWR1 Rheinland-Pfalz prüft in „SWR1“ Leute die mutigen Thesen des Zukunftsforschers Matthias Horx zur Zukunft der Arbeit auf ihre Stichhaltigkeit (Sonntag, 30. Oktober 2016, 10 Uhr).

Online

Im Rahmen einer Multimediareportage stellt die „ARD-Buffet“-Redaktion vier Menschen aus dem Niedriglohnbereich vor, deren Arbeit heute noch selbstverständlich ist, aber in Zukunft einem Wandel unterworfen sein wird: Paketzusteller, Altenpfleger, Verkäufer, Taxifahrer.

„Planet Schule“ bietet multimediale Materialien zu den Themen Arbeit, Wirtschaft, gesellschaftliche Entwicklungen und Geld auf einer Spezialseite an. planet-schule.de richtet sich an Schüler und Lehrer. Das Angebot umfasst ca. 60 Filme, die alle online zur Verfügung stehen, mehr als 20 Wissenspools mit Hintergrundinformationen und Multimediaelementen.

Federführung bei der diesjährigen ARD-Themenwoche haben der Hessische Rundfunk, Radio Bremen und der Saarländische Rundfunk; ausgewählte Programmhöhepunkte und weitere Informationen finden Sie unter www.themenwoche.ard.de.

Fotos über www.ARD-Foto.de

Quellenangaben

Bildquelle:obs/SWR – Südwestrundfunk
Textquelle:SWR – S?dwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle:http://www.presseportal.de/pm/7169/3462213
Newsroom:SWR - Südwestrundfunk
Pressekontakt:Inken Ebenau
Tel. 06131 929 32254

inken-duerten.ebenau@SWR.de

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