Die Moschee nebenan: „ZDFzoom“ über „Vorurteile und …

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Die Moschee nebenan: „ZDFzoom“ über „Vorurteile und …

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Mainz (ots) –

Tragen die Moscheen in Deutschland zur Integration der Muslime bei? Nach eigener Darstellung gehört dies zu ihren Aufgaben. Und wie könnte man verhindern, dass Moscheen zum Schauplatz innenpolitischer Konflikte anderer Staaten werden? Diese Fragen nimmt am Mittwoch, 26. Oktober 2016, 22.45 Uhr, „ZDFzoom“ ins Visier und beleuchtet „Vorurteile und Realität“ in der „Moschee nebenan“.

An die 2600 Moschee-Gemeinden soll es in Deutschland geben – offizielle Zahlen existieren nicht. Die deutsche Verfassung schützt die Glaubens- und Religionsfreiheit. Aber gilt dieser Schutz auch dann noch, wenn das, was in den Moscheen gepredigt wird, nicht den Verfassungsgrundsätzen entspricht?

In einigen Moscheen wurden Prediger eingeladen, die als Islamisten gelten. Junge Gläubige, vorwiegend Männer, die sich später dem Dschihad anschlossen, gingen in deutschen Moscheen ein und aus, zum Beispiel in der Al-nur-Moschee in Berlin. Wie schwierig es ist, gegen extremistische Moscheen in Deutschland vorzugehen, erklärt der Präsident des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen in „ZDFzoom“.

Auch die Moscheen des türkischen DITIB-Verbundes, die lange Zeit als Bollwerk gegen den Islamismus und als gemäßigt galten, sind in jüngster Zeit in die Kritik geraten. Schon seit Jahrzehnten werden die Imame des türkisch-muslimischen Dachverbandes DITIB von der türkischen Religionsbehörde Diyanet nach Deutschland entsandt. Doch erst seit kurzem wird diese Praxis von der Politik in Frage gestellt.

Wie steht es allgemein um die Moscheen in Deutschland? „ZDFzoom“-Reporterin Susana Santina geht dieser Frage nach und wirft auch einen Blick über die Grenze nach Österreich, wo die Auslandsfinanzierung islamischer Institutionen per Gesetz verboten wurde.

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Quellenangaben

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