Future Energy Day der dena in Berlin: Ganz im Zeichen von Digitalisierung und …

Berlin (ots) – Kickoff des Projekts “klimakommune.digital” / Veröffentlichung neuer Publikationen zu und

Was hat Digitalisierung mit Klimaschutz zu tun? Wie lässt sich die Energiewende nachhaltig und verbraucherorientiert gestalten? Was braucht es, um Start-ups und große Unternehmen bei der Entwicklung von KI- und Blockchain-Anwendungen zu unterstützen? Am morgigen Future Energy Day der Deutschen -Agentur (dena) diskutiert die Branche über die Chancen und Einsatzmöglichkeiten innovativer, digitaler Technologien als Treiber der Energiewende.

Die Anmeldung ist hier kostenfrei möglich. (https://future-energy-lab.de/future-energy-days/)

Die hybride Veranstaltung (15:00 bis 18:00 Uhr) in den neuen Räumlichkeiten des Future Energy Lab bei der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) ist zugleich der Kick-Off für ein neues Pilotierungsprojekt im Future Energy Lab: die klimakommune.digital. Über drei Jahre hinweg sollen dabei in einer repräsentativen Kommune und unter Beteiligung kommunaler Akteure, Data Scientists sowie Bürgerinnen und Bürgern der Einsatz von Umweltdatensensorik, digitaler Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Blockchain erprobt werden.

Im August 2020 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Future Energy Lab initiiert und die dena mit der Umsetzung beauftragt. Seitdem treibt das Future Energy Lab die Digitalisierung der Energiewende mit der Konzeption und Umsetzung von konkreten Pilotprojekten voran. Dabei sollen auf Basis digitaler Technologien wie Blockchain, Künstlicher Intelligenz oder Big Data konkrete Anwendungen für den Energiesektor unter realen Bedingungen erprobt werden. Akteure der Start-Up, IT-Branche sowie der Energiewirtschaft anzusprechen und zu vernetzen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Future Energy Labs.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: “Die Digitalisierung ist zentral für die Energiewende. Mit dem Future Energy Lab wollen wir Impulse setzen und konkrete Projekte anschieben. Vom DAX-Konzern bis zum Start-up, vom Übertragungsnetzbetreiber bis zum Hardware-Hersteller sind alle dabei, um gemeinsam an digitalen Lösungen für die integrierte Energiewende zu arbeiten.”

Auf der Veranstaltung morgen werden zudem zwei Publikationen veröffentlicht, welche insbesondere die Chancen und Potenziale der Digitalisierung für die Energiewende vor Ort und bei der Marktkommunikation herausstellen.

Philipp Richard, Leiter Digitale Technologien und Netzwerke sowie des Future Energy Lab: “Unsere beiden jüngsten Publikationen untermauern unseren Auftrag im Future Energy Lab: die Beschleunigung der Energiewende durch die Anwendung digitaler Technologien. Klimaschutz und zukünftige dezentrale Strukturen brauchen digitale Vernetzung. Daher verbinden wir im Future Energy Lab etablierte Unternehmen mit der Start-up Welt und die digitale Welt mit der klassischen Energiebranche – aus unserer Sicht kongeniale Partner, wie sich auch in den Ergebnissen der Studien zeigt. Der Future Energy Day in Berlin veranschaulicht, dass unser Ansatz, als Think Tank und Pilotierungslabor zugleich zu fungieren, genau richtig ist, um Akteure für diese Vision zu mobilisieren.”

Der Leitfaden “Daten machen Klimaschutz” untersucht die Beschaffung von Daten über kommunale CO2-Emissionen und wie die Datenlage in diesem Bereich auch durch digitale Lösungen verbessert werden kann. Der Leitfaden im Rahmen des Projekts “CO2-Datendemonstrator” adressiert mit der Datenthematik eine zentrale Herausforderung sowohl für den kommunalen Klimaschutz als auch dessen Digitalisierung.

Die dena-Studie “Digitale Marktkommunikation für das Energiesystem der Zukunft” untersucht die Marktkommunikation und ihre Prozesse entlang der gesamten Datenwertschöpfung, den energiewirtschaftlichen Datentypen und technologischen Optionen für die Datenhaltung. Daraus resultierende Vorschläge zeigen, wie im Rahmen der Marktkommunikation das Potenzial von Daten für die Energiewende weiter gehoben werden kann. Dabei wurden auch europäische Best Practices im Bereich Energiedatenplattformen wie Dänemark, Estland und die Niederlande untersucht und verglichen, um schließlich Handlungsempfehlungen für Energiewirtschaft und Politik abzuleiten.

Interessierte Kommunen können sich bei der dena bewerben, ebenso wie Unternehmen, die sich für die Aufnahme in das Future Energy Lab interessieren. Weitere Informationen sowie ein Kontaktformular finden Sie unter: www.future-energy-lab.de

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