HOME STREET HOME: ImmoScout24 macht Wohnraum für obdachlose Menschen sichtbar

Berlin (ots) –

– Prominente Unterstützer:innen wie Joko Winterscheidt, Claire Oelkers und Bausa rufen dazu auf, obdachlosen Menschen die Chance auf einen Neuanfang im eigenen Zuhause zu geben. – Vermieter:innen können Wohnungsinserate auf ImmoScout24 ab sofort für diejenigen bereitstellen, die diese dringend brauchen. – HOME STREET HOME klärt Vermietende direkt auf und macht auf Housing-Konzepte aufmerksam. – Mit einer festen Wohnung erhalten obdachlose Menschen die Möglichkeit, in ein selbstbestimmtes Leben zurückzufinden.

Berlin (ots) – Unter dem Motto “HOME STREET HOME” suchen die Obdachloseninitiative One Warm Winter und ImmoScout24 Wohnungen für obdachlose Menschen. Gemeinsam mit Vermieterinnen und Vermietern auf ImmoScout24 macht die Kooperation Wohnraum in Deutschland und Österreich für diejenigen sichtbar, die ihn dringend brauchen.

“Es fehlt an Wohnraum für obdachlose Menschen. Als Marktführer für Immobilien in Deutschland möchten wir hier ansetzen und helfen. Wir machen Wohnungen sichtbar, die Vermieter:innen genau für diejenigen bereitstellen, die es bei der Bewerbung für eine Mietwohnung besonders schwer haben. Dafür setzen wir uns bei unseren Kunden ein. Gemeinsam mit unserem Partner One Warm Winter und den Vermieter:innen möchten wir diesen Menschen zu einem Dach über dem Kopf verhelfen”, sagt Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24.

“Wir sind sehr dankbar, dass ImmoScout24 sofort von der Idee begeistert war und wir gemeinsam eine Mechanik entwickelt haben, mit der wir maximale Aufmerksamkeit schaffen und dazu beitragen können, dass mehr Wohnungen an obdachlose Menschen vermietet werden”, kommentiert Marija Stojanovic, Stiftungsleitung Dojo Cares, die Kooperation.

Ab sofort klärt ImmoScout24 Vermieter:innen, die eine Wohnung in Deutschland oder Österreich anbieten, automatisch im neu entwickelten Abfragesystem über Wohnkonzepte wie Housing First* und über ihre Vorteile – wie sichere Miete – bei einer Vermietung an obdachlose Menschen auf. Entsprechende Organisationen und Vereine erhalten direkt eine Benachrichtigung über neu inserierte Wohnungen. Auf diese Weise beschleunigt ImmoScout24 die Vermittlung erheblich.

“Unser Ziel ist es, obdachlosen Menschen ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Als Marktführer für Immobilien in Deutschland richten wir uns mit unserer Kooperation HOME STREET HOME direkt an alle, die eine Wohnung vermieten und klären über mögliche Vorbehalte auf”, erklärt Dr. Thomas Schroeter. “Wir möchten zusammen mit Vermieterinnen und Vermietern ein Netzwerk schaffen, um den Kreislauf von Wohnungslosigkeit und Arbeitslosigkeit für obdachlose Menschen zu durchbrechen.”

“Mit One Warm Winter setzen wir uns seit 2012 für die Belange obdachloser Menschen ein. Vor allem nachhaltige Obdachlosenhilfe ist uns wichtig – und Housing First ist eine der nachhaltigsten Optionen, die es in diesem Bereich gibt”, so Marija Stojanovic, Stiftungsleitung Dojo Cares. “Als erstes muss ein sicheres Umfeld geschaffen werden, bevor sich Menschen mit ihren Schicksalsschlägen und den daraus resultierenden Folgen auseinandersetzen können. Bei Housing First und anderen Housing Konzepten unterschreiben Betroffene ihren eigenen Mietvertrag. Sie zahlen ihre Miete selbst durch ihren Anspruch auf Transferleistungen und sind somit mit einem Fuß schon wieder in die Gesellschaft integriert. Studien zeigen, dass bis zu 90% der Menschen dank Housing First erfolgreich zurück in ein selbstbestimmtes Leben gefunden haben.”

Mehr Informationen gibt es unter: https://homestreethome.immobilienscout24.de

Prominente Unterstützung

Zum Start der Kooperation haben Joko Winterscheidt, Bausa, Claire Oelkers, Jan Köppen, Stefanie Giesinger und weitere Prominente in ihrer Stadt ein Wohnungsgesuch auf Instagram aufgegeben. Im Anschluss erfolgte die Auflösung, dass sie diese nicht für sich, sondern für wohnungslose Menschen suchen.

Sobald geeignete Wohnungen angeboten werden, unterstützen die Prominenten bei der Wohnungsbesichtigung und dem Kauf von Möbeln. Zudem verlosen sie einen persönlichen Gegenstand, um damit den Neustart vormals wohnungsloser Menschen finanziell zu unterstützen.

Ein Video zur Kampagne informiert in den sozialen Netzwerken: https://youtu.be/j0F31eooHJA

*Was ist Housing First?

Housing First ist ein – ursprünglich aus den USA stammendes – Konzept zur langfristigen Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Bisher war die Hürde für obdachlose Menschen, eine eigene Wohnung zu bekommen, immens hoch: Bürokratische Abwicklungen, selbständige Koordination von Terminen, Bewältigung individueller Probleme oder die notwendige Schuldenfreiheit stellen oft große Herausforderungen dar. Die komplexen Probleme und Lebenssituationen von obdachlosen Menschen lassen sich jedoch am besten lösen, wenn zuerst das Grundbedürfnis nach einem geschützten Lebensraum gesichert ist. Hier setzt Housing First an und vermittelt mit Hilfe von Organisationen und Sozialarbeiter:innen zuerst eine Wohnung an obdachlose Menschen und kümmert sich danach professionell um die persönlichen Probleme der Menschen. Zahlreiche Organisationen in Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Wien, Salzburg, Köln, Hamburg u.v.w. setzen dieses Modell bereits um.

ImmoScout24

ImmoScout24 ist die führende Online-Plattform für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. Seit über 20 Jahren revolutioniert ImmoScout24 den Immobilienmarkt. Jeden Monat suchen über 20 Millionen Nutzer:innen auf unserem Online-Marktplatz oder in unserer App ein neues Zuhause oder die passende Gewerbefläche. Deshalb kennen 99 Prozent der Zielgruppe ImmoScout24. Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und bringt Eigentümer:innen, Makler:innen und Suchende erfolgreich zusammen. ImmoScout24 arbeitet an dem Ziel, Transaktionen rund um die Immobilie digital abzuwickeln und dadurch komplexe Entscheidungen für seine Nutzer:innen einfacher zu machen. Seit 2012 ist ImmoScout24 auch auf dem österreichischen Wohn- und Gewerbemarkt aktiv und verzeichnet monatlich rund 3,5 Millionen Besuche.

ONE WARM WINTER, ein Projekt der DOJO CARES

In unserer Gesellschaft ist Leistung zu einem zentralen Begriff geworden. Es gibt Gewinner, aber auch Verlierer innerhalb der Modellvorstellung einer Leistungsgesellschaft. Und es gibt jene, denen der Zugang zu ihr aufgrund ihrer Möglichkeiten, Herkunft und weiterer Faktoren erschwert wird oder sogar gänzlich verwehrt bleibt. Mit unseren Projekten bringen wir Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen, um gemeinsame Lösungswege aufzuzeigen und zu mehr Chancengleichheit für benachteiligte Menschen beizutragen. Seit 2012 setzen wir uns mit unserem Stiftungsprojekt ONE WARM WINTER für das Thema Obdachlosigkeit ein, um für die Probleme der Straße zu sensibilisieren und die Belange obdachloser Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen. Als bundesweite Schnittstelle arbeiten wir mit verschiedenen Organisationen zusammen und realisieren mit der Unterstützung vieler prominenter Freund:innen und großer Unternehmen diverse soziale Projekte. Wir sammeln Spendengelder für akute Hilfsmaßnahmen und unterstützen langfristige Housing Projekte. Vor allem aber haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Licht auf die Situation der Menschen auf der Straße zu werfen. Wir reichen Menschen, die Hilfe suchen und denen die helfen wollen die Hand, um Awareness zu schaffen und nachhaltig und konstruktiv zur Abschaffung der Obdachlosigkeit beizutragen.

Quellenangaben

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