POL-OS: Fürstenau – Warnung vor falschen Polizeibeamten

30.08.2021 – 13:56

Polizeiinspektion Osnabrück

In Fürstenau kam es am Montagvormittag zu mehreren Anrufen von falschen Polizeibeamten. Die Betrüger meldeten sich bei vorwiegend älteren Bürgerinnen und Bürgern, gaben sich als Polizeibeamte aus und teilten mit, dass eine Einbrecherbande festgenommen worden sei. Die Festgenommenen hätten einen Zettel mit der Anschrift der Angerufenen bei sich gehabt und im weiteren Verlauf fragten die angeblichen Polizeibeamten nach Wertgegenständen. Die Senioren durchschauten jedoch die Absicht und fielen nicht auf die Betrüger herein.

Die Polizei in Fürstenau nimmt die aktuellen Fälle zum Anlass, um
erneut vor dieser Betrugsmasche zu warnen. Folgende Hinweise sind
wichtig:

– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen

Verhältnissen preis.

– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Dazu zählen

auch Geldüberweisungen mittels Transferunternehmen
(Moneygram, Western Union, RIA, etc.).

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie

einfach auf.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte

Personen.

– Lassen Sie sich nicht davon beirren, dass die Anrufer

augenscheinlich über Ihre Lebensumstände informiert sind.

– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die

angebliche Amtsperson kommt – in diesem Fall die (echte!!) Polizei.

– Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder

lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.

Wichtiger Hinweis: Nicht weiterleiten lassen – selber auflegen (und damit das Gespräch beenden) und dann die ECHTE Polizei unter der Ortsnummer (Polizei Fürstenau: 05901/961480) oder 110 anrufen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Osnabrück
Mareike Edeler
Telefon: 0541/327-2071
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-os.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeiinspektion Osnabrück, übermittelt durch news aktuell

POL-OS: Fürstenau – Warnung vor falschen Polizeibeamten

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/5006833
Presseportal Blaulicht
Letzte Artikel von Presseportal Blaulicht (Alle anzeigen)