Aktuelle PNews:  Weltspiegel – Auslandskorrespondenten berichten …

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München (ots) – www.nachrichten-heute.net #Nachrichten: Moderation: Ute Brucker

Syrien: Aleppo vor dem Fall / Es sieht ganz nach einer Wende im syrischen Bürgerkrieg aus. Wenig fehlt noch, dann ist die zweitgrößte Stadt Syriens wieder völlig unter Regierungskontrolle. Die einstige Rebellenhochburg Aleppo gleicht im Osten einer Trümmerlandschaft. Zerbombt und weitgehend menschenleer. Nur noch wenige Viertel werden von Rebellen gehalten. Die Menschen, die dort noch aushalten, stecken zwischen den Fronten fest. Es ist ein Leben in der Hölle. Die, die in den letzten Tagen fliehen konnten, wissen nicht, was sie im regierungskontrollierten Westteil Aleppos vom Assad-Regime zu erwarten haben. Die UN befürchtet, dass Hunderte junger Männer nach ihrer Flucht aus Ost-Aleppo verschwunden seien, und spricht von möglichen Internierungen und Folterungen. ARD-Korrespondent Alexander Stenzel (ARD-Studio Kairo) mit einer Reportage aus Aleppo. Er sagt: „Ich habe noch nie eine so zerstörte Stadt gesehen.“

Jemen: Der vergessene Krieg / „Selbst wenn der Krieg einmal vorüber ist, wird es keine Aussöhnung mit Saudi-Arabien geben. Wir werden uns rächen.“ Hamid Galib ist Krankenpfleger in Sa’da, der Hauptstadt der Houthi Rebellen im Norden Jemens. Sein Sohn kam mit fünf weiteren Verwandten bei einem Luftangriff des saudischen Militärs ums Leben. In Jemen tobt ein Bürgerkrieg, in den sich Saudi-Arabien und weitere Golfstaaten einmischen. Ein Krieg, auf den die Welt nicht schaut, in dem Tausende ihr Leben verloren haben, Hunderttausende auf der Flucht sind, Millionen hungern. ARD-Korrespondent Volker Schwenck (ARD-Studio Kairo) mit einer Reportage aus einer Gegend, in der Menschen Müll verbrennen, um darin Brot zu backen.

Myanmar: Sterne, die vom Himmel fallen / Immer im November, wenn der Mond rund und voll zu werden beginnt, dann startet im Nordosten Myanmars das Tazaundangi Festival – das Festival des Lichts. Vorwiegend junge Shan-Männer haben zuvor monatelang fantasievolle Ballone gebastelt, die sie bei Vollmond in den Himmel steigen lassen. Es sind Fesselballone, die kilogrammschweres Feuerwerk mit sich tragen – und in der Höhe spektakulär explodieren. Ein Feuerwerk, als würden Sterne vom Himmel fallen. Bestaunt, bejubelt und beklatscht von tausenden Besuchern. ARD-Korrespondent Philipp Abresch (ARD-Studio Singapur) hat sich von dem traditionellen Fest faszinieren lassen.

Ukraine: Pizza Veterano / Yurij bekommt den Krieg nicht mehr aus dem Kopf. Er hat im Osten der Ukraine gekämpft, er hat sein Leben riskiert, er ist zurückgekehrt zu seiner Familie nach Kiev. Er hat versucht, wieder zivil zu leben. Es gelingt ihm nicht. Er macht seinen Körper wieder fit. Er will zurück in den Krieg. Dort sei alles leichter, sagt er. Viele junge ukrainische Männer sind Kriegsveteranen und traumatisiert. Psychologische Hilfe bekommen sie kaum. Der Staat ignoriert ihre Probleme. Auch Leonid Ostaltsev hat das erlebt. Seine persönliche Antwort darauf: Er machte eine Pizzeria auf: „Pizza Veterano“. Von außen ein normaler Laden. Doch hier trägt der Pizzabäcker Flecktarn. Alle Mitarbeiter sind Kriegsheimkehrer. „Jeder, der bei ‚Pizza Veterano‘ arbeitet, hat das Gleiche durchgemacht. Wir verstehen uns“, sagt Leonid. In Militärkreisen hat sich seine Idee längst herumgesprochen. Pizza Veterano – inzwischen ein Treffpunkt für Veteranen und Soldaten auf Front-Urlaub. Mit Pizza gegen das Trauma und zurück ins Leben. Eine Reportage von Joana Jäschke (SWR Stuttgart)

Kenia: Slum-Upgrade / Boomtown Nairobi. Nahezu täglich entstehen neue, elegante Gebäude, Apartmentblocks und Einkaufszentren. Die kenianische Hauptstadt boomt. Jedoch nicht überall. Kenia ist berühmt für Safaris und die Big Five (Leopard, Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe). In Nairobi, der Hauptstadt, hat das Wort „Big Five“ eine andere Bedeutung. Es steht für die fünf riesigen Slum-Gebiete der Hauptstadt. Etwa 60 % von Nairobis Bevölkerung lebt in Elendsvierteln, das sind zwei bis drei Millionen Menschen. Das sollte nun anders werden – mit einem Programm für ein „Slum-Upgrade“. Gut gedacht, aber nicht ganz so gut gemacht. Das Programm zur Stadtentwicklung stockt seit einiger Zeit. Über die Schwierigkeiten eines gutgemeinten Projektes berichtet ARD-Korrespondentin Susanne Bohland (ARD-Studio Nairobi).

Redaktion: Stefan Rocker

Quellenangaben

Textquelle:ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Quelle:http://www.presseportal.de/pm/6694/3507167
Newsroom:ARD Das Erste
Pressekontakt:SWR-Pressestelle

E-Mail: pressestelle@swr.de

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