Bundessozialgericht verhandelt über Geburtsschäden bei Kind von Soldatin

Kassel () – Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel verhandelt am Donnerstag (11.00 Uhr) über die Haftung Deutschlands für Geburtsschäden des Kinds einer Soldatin. Im Streitfall war eine Zeitsoldatin schwanger und wurde im Auftrag der von zivilen Ärzten versorgt. Wegen vorzeitiger Wehen wiesen die sie vorsorglich in ein ziviles ein. (Az: B 9 V 1/19 R)

Nach einer Verlegung kam es zu einer Frühgeburt. Der Sohn leidet an einer Entwicklungsverzögerung und an cerebralen Anfällen, mögliche Vorläufer einer Epilepsie. Mit seiner Klage verlangt er Schadenersatz. Das BSG hat zu entscheiden, ob mögliche Fehler der truppenärztlichen Versorgung zuzurechnen sind, auch wenn die Soldatin selbst keinen Schaden erlitt und von zivilen Ärzten und Krankenhäusern behandelt wurde.

Bild: © AFP/Archiv INA FASSBENDER / Justitia

Bundessozialgericht verhandelt über Geburtsschäden bei Kind von Soldatin

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