Studie: Fernsehen wichtigstes Medium der Wahlinformation

Hamburg/Mainz (ots) –

Die Deutschen haben sich vor der Bundestagswahl 2021 vor allem im über die zur Abstimmung stehenden Themen und Personen informiert, wie eine repräsentative des Instituts mindline media bei 1000 Personen im Auftrag von und ergab. 68 Prozent der Befragten nutzten das Fernsehen zur Unterrichtung, 54 Prozent das oder soziale Netzwerke, 36 Prozent Zeitungen und 31 Prozent Informationen im Radio.

Am besten zur Orientierung über die Wahlentscheidung dienten im Fernsehen nach Ansicht der Befragten Interview- und Diskussionssendungen mit Politikerinnen und Politikern, Reportagen und zur Wahl sowie Sendungen, in denen sich die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten den Zuschauerfragen stellen. Die Sendungen mit der größten publizistischen Begleitung – die so genannten “Trielle” – trugen dagegen in der Einschätzung des Publikums nur in geringerem Maße zur Meinungsbildung der Wählerinnen und Wähler bei.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender erhielten für ihre Informationsleistung das beste Urteil der Bürgerinnen und Bürger. Eine deutliche Mehrheit des Fernsehpublikums vergab die Bestnoten für die Angebote im ZDF (69 Prozent), im Ersten (66 Prozent) und auf Phoenix (54 Prozent). Die übrigen Sender wurden zurückhaltender bewertet: Hier erhielt die Informationsleistung von Welt (52 Prozent) und n-tv (50 Prozent) von ihren Zuschauerinnen und Zuschauern häufiger die Note “sehr gut” oder “gut” als RTL (32 Prozent), Sat.1 (27 Prozent) und ProSieben (27 Prozent).

Für die Studie wurden zwischen dem 27. September 2021 und dem 1. Oktober 2021 im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission durch mindline media insgesamt 1000 Personen befragt, davon 800 Personen telefonisch und 200 Personen online (Mixed CATI/CAWI).

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