Neubauer kritisiert Ergebnisse der Weltnaturkonferenz von Kunming

Berlin () – Die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer hat die Ergebnisse der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt in Kunming scharf kritisiert. “Dieser Gipfel zeigt erneut, dass Regierungen auch die größte zulassen werden – es sei denn, Menschen überall halten sie davon ab”, sagte Neubauer der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe). 

“Wenn das Artensterben nicht gestoppt wird, kann uns selbst der beste nicht retten”, fügte die Mitinitiatorin von Fridays for Future in hinzu. Sie verwies dabei auf Einschätzungen von Fachleuten, wonach derzeit das sechste Massenaussterben in der des Lebens auf der Erde stattfindet. 

“Wir sind im sechsten Massensterben, das alles Leben auf der Erde bedroht – auch das menschliche”, warnte Neubauer. Dies müsse für Regierungen Grund genug sein “um alles zu tun, um zu schützen, ökologische Zerstörung zu beenden und die notwendige Finanzierung bereitzustellen”.

Knapp 200 Staaten hatten sich auf der Weltnaturkonferenz in am Mittwoch zu einem verstärkten Kampf gegen das Artensterben bekannt. Sie nahmen die “Erklärung von Kunming an. In dem werden die Länder unter anderem aufgefordert, die Bedeutung der biologischen Vielfalt für die menschliche anzuerkennen und Artenschutzgesetze zu verschärfen. 

Bild: © AFP/Archiv Odd ANDERSEN / Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer

Neubauer kritisiert Ergebnisse der Weltnaturkonferenz von Kunming

AFP