Bella Calabria – Mord inklusive : der zweite Roman von Barbara Collet

Buxtehude (ots) –

Angekommen – die ‘Ndrangheta ist nicht nur in Kalabrien

Früher rätselte man in unserem Land darüber, wo Kalabrien liege. In Europa? Oder woanders? Seit den Morden vor der Pizzeria in Duisburg 2007 – ausgerechnet am Tag zu Ehren der Heiligen Maria, der Mutter aller gläubigen Katholiken – hat sich das geändert. Das unscheinbare Dorf St. Luca gewann an trauriger Berühmtheit. Die ‘Ndrangheta ist seither Bestandteil im Bewusstsein der und Öffentlichkeit geworden. Corrado Alvaro, berühmter Dichter und Sohn des Dorfes St. Luca, veröffentlichte 1955, ein Jahr vor seinem Tod, einen ersten Beitrag in der Corriere della Sera über die dörfliche Mafia, inzwischen weltweit organisiert.

Namentlich nicht explizit benannt, aber präzise beschrieben, werden der benachbarte Wallfahrtsort Polsi und der Aspromonte im Roman “Bella Calabria – Mord inclusive”, seit Jahren im Focus der Carabinieri stehend. Der Romantitel spiegelt die Situation des Landes wider: Das Paradoxon verweist auf seine Zerrissenheit, dessen Naturschönheit und uralte Zivilisation von der kriminellen Organisation zerstört wird.

Der Roman führt den Leser in die achtziger Jahre, die Konsolidierungsphase der Mafia – oft in Einmütigkeit mit der katholischen praktiziert.

Die Handlung:

Antonio, Prior einer Karmeliter Bruderschaft in Südkalabrien, entdeckt dank seiner archäologischen Hobby Recherchen das lang gehütete Geheimnis seiner Familie. Mit seinem Freund David, einem Spezialisten für phönizische , stößt er auf einen sensationellen Fund, der – besonders im Zusammenhang mit der zufälligen Freilegung einer der ältesten Synagogen des Landes – eine politische Dimension gewinnt: Kalabrien habe griechische Wurzeln, so lautet die offizielle Lesart. Antonio sieht sich mit den Intrigen des Denkmalschutzes und einem von Rom entsandten Vertreter des Opus Dei konfrontiert. Der römische Priester soll das Terrain sondieren. Und so beobachtet der Spanier akatholische Prozesse mit Argusaugen. Im Blick hat der Orden auch ein Kloster, das sich als Zwischenstation für seine Schwarzgelder eignet. Hier findet der römische Abgesandte zwar einen Ansatz, der ihm zur Machtübernahme verhelfen könnte. Allerdings hat er nicht mit der Präsenz der ‘Ndrangheta gerechnet. Ohne etwas zu verraten: Das Ende entspricht kalabresischen Gepflogenheiten.

Die Autorin, verheiratet mit dem französischen Ethno-Archäologen Serge Collet, erlebte die kalabresische Kultur seit 1985. Die am Widerstand der Mafia gescheiterten Projekte (Zielsetzung: Arbeitsplatzbeschaffung) gewährten ihr einen profunden Einblick in das Land.

ISBN Nummern:

Paperback Hardcover e-Book

978-3-347-37142-2 978-3-347-37143-9 978-3-347-37144-6

und Druck:

tredition GmbH

Halenreie 40-44

22359 Hamburg

Quellenangaben

Bildquelle: Bella Calabria – Mord inklusive : der zweite Roman von Barbara Collet / Das Dorf Pentidattilo im Süden des Landes / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/152205 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.
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